Apfel-Zitronen-Gugl en miniature

Ihr Lieben, wie geht es euch? Habt ihr die Woche bisher gut überstanden? 
Bei mir ist derzeit alles relativ ruhig. Die Arbeit läuft so vor sich hin. Ansonsten bin ich ziemlich in Back-Laune, das Ganze geht schon so weit, dass ich schon Bestellungen von den lieben Kollegen annehme. 

Gestern hatte ich dann einmal wieder Lust auf Mini-Gugl. Ich hatte mir bereits im letzten Jahr eine Silikon-Form gekauf – nämlich diese Version zusammen mit einem Backbuch. Derzeit gibt es auch bei Tchibo Backformen und ich habe die Möglichkeit genutzt, mir eine zweite Form zu kaufen. Wenn ich im Büro nur mit 18 Stück aufschlage, werde ich gelyncht. So kann ich jetzt 38 Stück auf einem Schlag backen (Backform von Der Gugl hat Platz für 18 Mini-Gugl, die von Tchibo für 20).

Da mir die Idee gestern im Büro kam, habe ich die Bloggerwelt nach Rezepten durchforstet und schließlich eines gefunden, das mir sehr gut gefallen hat. Nämlich dieses hier von Mia, der Küchenchaotin. Ich habe das Gugl-Rezept noch ein wenig abgeändert und vor allem verdoppelt, für meine kollegialen Fresskäfer. Wie ich heute aber feststellte, darf es beim nächsten Mal gern die dreifache Menge sein…

Apfel-Zitronen-Gugl


Apfel-Zitronen-Gugl

Zutaten für ca. 18 Stück:

100g Mehl
50g weiche Butter
80g Puderzucker
50ml Milch
1 Ei
1 Prise Salz
1 kleiner Apfel (am besten Boskop oder Braeburn)
1 unbehandelte Zitrone

Bei Bedarf noch Öl zum Einfetten und Mehl zum Bestäuben der Backform (bei Silikonformen ist dies aber nicht zwingend nötig)

Apfel-Zitronen-Gugl
Und so geht’s:
  1. Den Backofen schon einmal auf 210°C vorheizen.
  2. Die Schale der Zitrone fein abreiben, Frucht anschließend teilen und zunächst nur eine Hälfte auspressen. 
  3. Den Apfel schälen und anschließend grob reiben. Mit dem Zitronensaft beträufeln. 
  4. Die Butter mit dem Ei und 40g Puderzucker schaumig schlagen. Anschließend Mehl, Salz, Milch und Zitronenschale zufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren. Dann den Apfel mit einem Löffel unter den Teig heben. 
  5. Die Backform ggfs. einfetten und bestäuben. Den Teig in eine Spritztülle füllen und die Mini-Gugl-Formen mit dem Teig befüllen. 
  6. Die Gugl für 13 Minuten im Ofen backen, anschließend vollständig auskühlen lassen. 
  7. Nun die zweite Zitronenhälfte auspressen und ca. 3 EL davon in eine Schüssel geben. Restlichen Puderzucker hinein sieben und alles gut zu einer Zitronenglasur vermischen. Sollte die Glasur noch zu flüssig sein, ggfs. noch etwas mehr Puderzucker zufügen.  
  8. Die Glasur über den Gugl verteilen (ich habe sie durch wahlloses Sprenkeln verteilt, aber ihr könnt das nach Belieben gestalten) und diese kühlstellen bis die Glasur fest geworden ist. 
Fertig! :D

Apfel-Zitronen-Gugl
Bei mir ist die Glasur nicht richtig fest geworden und stattdessen haben sich die Gugl mit der “Soße” vollgesogen. Das tat dem Geschmack allerdings keinen Abbruch! 

Ich hoffe, das Rezept schmeckt euch so gut wie mir!

~Jen

Continue Reading

Happy Mail!

Ihr Lieben, findet ihr es auch so großartig, Post zu bekommen? Ich gehöre ja zu den notorischen Online-Shoppern, weil ich es einfach liebe Pakete zu bekommen. Das Aufreißen, das Auspacken – das könnte ich jeden Tag haben.

Genau deshalb habe ich mich letzte Woche so gefreut, als ich nicht ein sogar zwei tolle Päckchen bekommen habe.

Ein Päckchen bekam ich von eben jener Freundin, die das Mini-Album bekommen hat, das ich euch letzte Woche gezeigt habe. Irgendwie schaffen wir beide es einfach nicht, uns pünktlich Geburtstagsgeschenke zu schicken.

So viele schöne Sachen! *_*

Selbstgemachte Badebomben, Clearstamps, Nagellack, Tape, Stickers und sogar ein Paper Pad!

Und dann hatte die tolle Iv vor einiger Zeit ganz süße kleine Täschchen genäht, wo sie nicht so recht wusste, was sie damit machen sollte. Weil ich so nett bin, habe ich mich angeboten, ihr eines abzunahmen. *hust* Und ich habe tatsächlich eins bekommen! (Denn Iv ist hier ganz klar diejenige, die nett ist. Ich tu nur so. ;) )

Ist sie nicht wunderhübsch? Ich glaube, sie wird ein neues Kosmetiktäschchen für Heimreisen.

Hach.

So, jetzt werde ich noch ein wenig durch die Bluray-Extras von Thor: The Dark Kingdom stöbern. Das habe ich heute nämlich im Saturn gefunden, als ich ein Geschenk erworben habe. Drei Tage vor dem eigentlichen Erscheinungsdatum! Natürlich konnte ich nicht nein sagen und musste es mitnehmen. Ich kann ja an Comic-Verfilmungen nur seltenst vorbei laufen. Und der zweite Thor ist wirklich sehenswert. Er ist witzig, hat ganz großartige CGI (viel besser als im ersten Teil!) und ist wirklich gutes Popcorn-Kino.

Ich wünsch’ euch eine gute Woche!

~Jen

Continue Reading

All The Luck In The World

Ihr Lieben, diese Woche war es etwas stiller hier. Das lag daran, dass ich seit Dienstag Besuch von der lieben Rebecca hatte und daher einfach nicht zum Bloggen gekommen bin, denn abends waren wir meist beschäftigt.
So auch gestern, da wir uns ein Konzert angeschaut haben – von All The Luck In The World.

Ich muss zugeben, dass die Band eigentlich keine Musik macht, die ich normalerweise höre. Das, was ich im Vorfeld kannte (was zugegeben nur ein Song war), war mir persönlich eher zu langsam und zu ruhig. Ich mag es eher laut und schnell. ;)
Aber Rebecca hat gefragt, ob ich nicht vielleicht doch mitkommen möchte…und da die Tickets mit 16€ wirklich erschwinglich sind und das Konzert an einem Freitag stattfand, habe ich mich überzeugen lassen. Und ganz ehrlich? Hervorragende Entscheidung.

Das Konzert sollte in der Prinzenbar stattfinden, eine doch recht kleine Location in einer Parallelstraße zur Reeperbahn. Die Bar selbst ist ordentlich abgeranzt, aber mit jeder Menge Stuck an den Wänden. Mit sowas kriegt man mich ja relativ schnell rum, muss ich gestehen. Und da wir mit zu den ersten gehörten, die sich in der Bar einfanden, konnten wir uns nicht nur in Ruhe umschauen, sondern hatten freie Platzwahl.


Von der allgemeinen Stimmung her, war es ziemlich entspannt. Wie gesagt, die Location ist sehr klein (nichts im Vergleich zu den Konzerten, die ich von Mumford & Sons und den Toten Hosen kenne), daher waren nicht übermäßig viele Menschen. Dennoch war das Konzert einige Tage zuvor bereits ausverkauft.

Die “Vorband” bestand aus einem belgischen Lockenkopf namens Douglas Firs, der so klein und zierlich war, dass ich ihn ständig in die Wange kneifen wollte. Schöne Musik macht der Junge allerdings. Wer auf ruhige Gitarrenmusik steht, sollte sich Douglas mal etwas genauer anschauen.

Die Jungs von All The Luck In The World haben dann nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen…

All The Luck In The World live in der Prinzenbar, Hamburg

…und sich innerhalb einer Stunde ganz tief in mein Herz gespielt. Die Band ist live lauter als auf dem Album, die Musik kommt leidenschaftlicher rüber und herrje, singen können sie auch noch.

Ich beobachte während eines Konzert gern, was die Bandmitglieder so auf der Bühne treiben. Und diesen Jungs hat man einfach angesehen, dass sie es nicht gewöhnt sind, vor ausverkauftem Publikum zu spielen. Sie haben sich immer wieder bedankt und es war schön zu sehen, wie sie irgendwann einfach nur noch grinsten, weil das Publikum mitgemacht hat – ob mitklatschen oder mitsingen. Ihre Single “Never” konnte das Publikum komplett auswendig und da konnte sich auch der etwas introvertiere Sänger das Lächeln nicht mehr verkneifen.

Von All The Luck In The World gibt es bisher nur ein Album mit 11 Tracks, die leider schnell gespielt waren. Dafür haben wir ein wunderbares Cover von “You’re the one that I want” aus Grease bekommen. Ihr könnt euch nicht meine Freude vorstellen, als diese Truppe Jungs die Zeilen “I better shape up, ’cause you need a man / I need a man who can keep me satisfied” sangen.
Als Zugabe zum Schluss gab es einen älteren Song, den uns der Sänger allein mit Gitarre bewaffnet präsentierte.

All The Luck In The World live in der Prinzenbar, Hamburg

Nach dem Konzert gaben die Jungs nach Autogramme, weshalb ich mit einer sehr glücklichen und mit Unterschriften versorgten Rebecca wieder gen Heimat fuhr.

Mein Fazit: Eine sehr sympathische Band, die gute Musik spielt und es live wirklich drauf hat. Wenn ihr die Möglichkeit haben solltet, die Jungs noch live zu sehen (nächste Woche sind sie noch in Münster, München, Berlin und Dresden und es gibt noch Karten), solltet ihr die Chance ergreifen. Wer weiß, wann es die Jungs wieder hierher schaffen und ob die Konzerte dann auch so klein und entspannt sind.
Ich hoffe, sie können sich diese Freude über ihren derzeitigen Erfolg noch ein wenig bewahren. Das macht sie wirklich sehr liebenswert und zugänglich.

~Jen

Continue Reading

Aw yeah, Oreo-Brownies

Ihr Lieben, googelt ihr auch manchmal absurde Sachen in der Hoffnung, dass Google wirklich etwas sinnvolles ausspuckt? So geschehen bei mir vor kurzem. Googelt sie “irgendwas geiles mit hackfleisch”. Landet sie am Ende bei: Oreo-Brownies. (Anm. d. R.: Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurden hier einige Arbeitsschritte entfernt.)

Dachte ich mir: Mensch, die Kollegen wollen ja immer so gern ein paar Kilo abnehmen…biste so frei und bringste ihnen Kuchen mit. (Ich habe nie behauptet, nett zu sein.)
Nachdem die Brownies bei den Kollegen hervorragend ankamen, habe ich die Brownies noch einmal für meine Nachbarin und mich gemacht, als sie am Sonntag zu Besuch gekommen ist.
Und weil die Brownies wirklich, wirklich großartig sind, kriegt ihr das Rezept auch.

Oreo-Brownies
Rezept für Oreo-Brownies
Die Brownies aus der Vogelperspektive – sehen sie nicht guuuut aus?

Gefunden habe ich das Rezept hier. Ich habe das Rezept etwas abgewandelt, damit es für 2 Personen ausreichend ist.

Zutaten für eine Springform Ø20cm:

60g Butter
75g Zartbitterschokolade oder Zartbitterkuvertüre
1 großes Ei
1 Pck. Vanillezucker
60g brauner Zucker
1 EL Mehl
1/2 EL Kakao
1 Prise Zucker
70 g Oreos (etwa eine halbe Packung)

Zubereitung:

Continue Reading

Geburtstagsgeschenk: Ein Mini-Album mit einem Hauch Vintage

Ihr Lieben, geht es euch manchmal auch so, dass ihr zwar an Geburtstage denkt, aber es nicht auf die Reihe bekommt, das Geburtstagsgeschenk pünktlich fertig zu machen? Geht mir irgendwie immer so. Entsprechend gibt es bei mir ständig Geburtstagsgeschenke erst…*hust* Monate *hust* später. Aber! Besser spät als nie, oder so.

Für eine liebe Freundin habe ich ein solches Geschenk fertig gemacht. Irgendwas Gescrapptes sollte es werden, aber was genau…tja…die Frage habe ich mir dann doch länger gestellt. Am Ende wurde es dann doch wieder ein Mini.
Nämlich dieses hier:

Da mein letztes Vintage-angehauchte Mini schon etwas länger her ist, sollte es also etwas in diese Richtung gehen…und vielleicht noch ein bisschen Steampunk-ig. Zumindest in Ansätzen ist mir das hoffentlich gelungen. Die Beschenkte hat sich jedenfalls gefreut und das ist die Hauptsache!

Wird der Deckel aufgeklappt, sieht das Cover so aus: 

Schneiderpüppchen und Schuhe habe ich auf ein Stück Cardstock embossed und das Cardstock anschließend noch mit Distress Ink bearbeitet. Die Flügel sind direkt auf dem Hintergrundpapier gelandet. 

Sie sieht die Bindung aus:

Für diese habe ich ein Stück Papier zieharmonikaartig gefaltet und so eingeklebt, dass immer etwas Papier noch oben ragt. Daran habe ich später die Seiten des Mini-Albums befestigt.

Aber nun zum Inhalt:

Ich habe versucht, viele Taschen und Tags einzubauen, damit viele Fotos und/oder viel Journaling integriert werden können. Die Seiten selbst sind ebenfalls Taschen, in denen Tags und Fotomats untergebracht werden können.

Noch ein paar Details für euch:

 
 

Ich muss gestehen, dass mir das Mini gut dabei geholfen hat, wieder ins Scrappen reinzukommen. Ihr kennt das vielleicht: Wenn du ewig deinem Hobby nicht nachgegangen bist, fällt es irgendwie schwer, den Anfang wiederzufinden.

Jetzt werde ich noch ein bisschen auf Pinterest herumsurfen, bis meine Nachbarin auf Käffchen und Kuchen vorbeikommt. Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag! Genießt das hervorragende Wetter! :D

~Jen

Continue Reading