Ach Kinners…

…bei mir ist ein wenig der Wurm drin. Kreativ gesehen, stecke ich gerade in einem finsteren Loch und meine Migräne feiert seit Wochen schon Dauerparty. Vor allem durch letzteres leidet bei mir dann gleich alles mit, sei das nun die Blog- oder Forenarbeit. Schwierig. Aber ich hoffe, dass sich das durch meinen Urlaub im September beheben lässt. Da fahre ich nämlich für wunderbare zwei Wochen zu meinen Eltern ins schöne Thüringen. Ich kann’s kaum erwarten.
Aber bis dahin versuche ich, euch noch ein wenig zu unterhalten. :D

Daher gibt es heute ein lang versprochenes Layout:

Das Foto ist eines Abends entstanden, als ich vom Büro aus zur U-Bahn gelaufen ist. Dazu ein bisschen Trivia am Rande: Das große Gebäude rechts ist das alte Spiegel-Gebäude. Letztes oder vorletztes Jahr sind sie allerdings in einen großen Glaskasten in der Hafen-City gezogen.
Ansonsten gibt es zu dem Layout nicht besonders viel zu sagen. Aus diesem Grund hier also ein paar Details:

Die Materialien habe ich mir auch nicht notiert. Ihr müsst also ohne leben. :/

Heute hat übrigens die Sommerlochwoche im SBW-Forum begonnen. Melanie startet heute ganz locker flockig mit einem Sketch, den ihr hier findet. Morgen bin dann ich das erste Mal an der Reihe. Mit was? Das wird nicht verraten. Das müsst ihr selbst herausfinden. :D

An dieser Stelle möchte ich euch auch noch einmal an unsere Ausschreibung erinnern:

Noch genau 1 Woche habt ihr Zeit, uns eure Bewerbung zu schicken. Wir freuen uns auf eure Mails!

~MissBlogger

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Kampf gegen das Sommerloch

Ihr Lieben, ich melde mich heute kurz mit zwei Ankündigungen bei euch.

Ankündigung Numero 1:

Wir Forum-Rocker rufen am Samstag den Kampf gegen das Sommerloch aus und wollen euch in einer Woche mit vielen tollen Projekten beglücken!

Vom 24. bis 31. August präsentieren wir euch jeden Tag ein Layout, Mini-Album oder einen Sketch zum Nachmachen und Inspiration-holen. Das Ganze findet wie immer im Forum der Scrapbook-Werkstatt statt!

Ankündigung Numero 2:

Leider musste unser Rocker-Team zwei herbe Rückschläge einstecken: Marlen und Birgit haben uns leider verlassen. Wir suchen daher Verstärkung!

Bewerben darf sich jeder, der Lust und Zeit hat, uns bei unserer Arbeit im Forum zu unterstützen. Wir freuen uns auf eure Bewerbungen, die ihr bitte bis zum 31.08.2013 an unserer Rocker-Adresse sbwforumrocker@gmail.com sendet. Damit wir uns ein Bild von eurem Scrap-Stil machen können, schickt ihr bitte zwei Werke mit. Das können Mini-Album, Layouts oder Karten sein.
Seid nicht schüchtern! Ich weiß nämlich ganz genau, dass ihr eine ganz kreative Truppe seid. :D

~MissBlogger

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Blogg dein Buch: Herzblut von Melissa Darnell

Ihr Lieben, heute mal ein Eintrag der etwas anderen Art. Vor einiger Zeit bin ich über Janna Werners Blog auf “Blog dein Buch” aufmerksam geworden. Dort kann man sich für ein Buch bewerben und dieses, wenn man ausgewählt wird, später rezensieren.
Ich hatte für den Anfang an einem Sneak Review teilgenommen, bei dem ich einen Überraschungstitel erhielt. Es handelte sich dabei um

Herzblut von Melissa Darnell
Ein paar Fakten vorneweg:
  • erschienen im DARKISS-Verlag
  • 401 Seiten
  • 1. Auflage, erschienen am 10. Februar 2013
  • Übersetzung aus dem Englischen von Peer Mavek
  • kostet im Original 12,99€
  • bestellt werden, kann das Buch hier

Die Story:

Ich habe hier einfach mal den Klappentext abgetippt:

“Wenn zwei Herzen in deiner Brust schlagen und du für deinen Freund zur größten Gefahr werden kannst – was würdest du tun?
Als Kinder waren sie wie Seelenverwandte. Doch auf der Jacksonville High leben sie wie in zwei Welten. Denn Tristan gehört zur elitären Clann-Clique. Und es vergeht kein Schultag, an dem Savannah den Hass der anderen Clanns nicht zu spüren bekommt… Dennoch fühlt sie immer noch die besondere Verbindung zu Tristan.
Als plötzlich dunkle Kräfte in Savannah erwachen, offenbart ihr Vater ihr ein erschütterndes Blutsgeheimnis. Jetzt weiß sie, warum die Clanns sie ablehnen und warum sie Tristan nicht lieben darf:
Sie alle haben eine magische Gabe, aber Savannah ist anders – und aknn für Tristan zur tödlichen Gefahr werden! Und trotzdem siegt Savannahs Sehnsucht, als Tristan sich heimlich mit ihr treffe will…”
Meine Meinung:
Puh. Wo fange ich am besten an? Wie wär’s mit dem Cover? Ja, ich glaube, das ist ein guter Start. 
Wie oben bereits erwähnt, wusste ich im Vorfeld nicht, was ich für ein Buch bekommen würde. Tendenziell habe ich bei “Glücksspielen” dieser Art nie wirklich Glück…und naja, sagen wir mal so, es hätte schlimmer kommen können. Dennoch, als ich das Buch das erste Mal in den Händen hielt, war mein erster Gedanke “Ohohhh…”. 
Das sah doch schon ganz stark nach Vampirroman aus und das Lesen des Klappentextes hat diese Vermutung nur noch bestätigt. Vampirromane sind nicht mein Ding. Vampire im Allgemeinen finde ich eher unspannend, solange das ganze nicht mit interessanten Charakteren und einer spannenden Story einhergeht. 
Aber gut, im Englischen gibt es Spruch “Don’t judge a book by it’s cover.” (Bewerte ein Buch nicht anhand seines Covers.) und ich riss mich zusammen und fing an zu lesen. Was wohl bedeutet, dass wir uns nun dem Hauptthema zuwenden: der Story und allem, was dazugehört. 
Beim Lesen wurde ziemlich schnell deutlich, dass Herzblut ähnlich wie Twilight Slice-of-Life mit Übernatürlichem paart. Savannah wird aus dem Alltagstrott ihres Schülerdaseins herauskatapultiert, als sich herausstellt, dass sie eben nicht nur ein “einfacher” Mensch ist, sondern /Spoiler/ teils Vampir teils Magier /Spoilerende/. Das geht einher mit den typischen Komplikationen. Leider ist die Story größtenteils eher unspannend und auch das “große Finale” ist eher antiklimaktisch. Ein wirklicher Spannungsaufbau findet nicht statt.
Was mich zu Beginn Hoffnung schöpfen ließ, war der weibliche Hauptcharakter. Seit The Hunger Games und der Spiritwalker-Trilogie, die ich zur Zeit lese, war mein Vertrauen in die Menschheit wieder ein wenig hergestellt: gute, realistische weibliche Charaktere sind kein Ding der Unmöglichkeit. Also hatte ich auch große Hoffnungen für Savannah. Hoffnungen, die leider enttäuscht wurden. Gefühlt ist Savannah das ganze Buch damit beschäftigt, darüber zu jammern, wie unfair das Leben zu ihr ist, und über Tristan zu säuseln. Als ob sie nicht eigentlich größere Probleme hätte. Ich habe irgendwie darauf gewartet, dass sie ihr Schicksal mal selbst in die Hand nimmt, aber so richtig ist das meiner Meinung nach nicht geschehen. Nicht unbedingt eine große Überraschung, werden ihr doch von allen Parteien in ihrem näheren Umfeld das Treffen eigener Entscheidungen abgesprochen, seien das nun ihre Eltern oder die Ältesten der Magier- und Vampirclans. Sie alle wissen mehr über Savannah und ihre Kräfte als sie selbst, aber anstatt ihr dieses Wissen zu vermitteln, lassen sie sie selbst damit herumhantieren und geben ihr die Schuld, wenn es später schief geht. Und Savannah glaubt es auch noch. War es denn wirklich nötig, sie in diese furchtbare Opferrolle hineinzupressen? Ist ja nicht so, als gäbe es da noch nicht genug Vergleichbares.
Neben einer aktiveren Hauptperson fehlte mir in Herzblut auch die Diversität. Die Hauptpersonen waren alle weiß und, soweit ich es herauslesen konnte, cisgender und heterosexuell. Man muss ja nicht immer alles bedienen. Nur der Repräsentation wegen PoC, Homosexuelle oder Transsexuelle in eine Story einzubauen, kann schnell dazu führen, dass eben diese Charaketere zu Klischees und Stereotypen verkommen, weil sie allenfalls oberflächlich dargestellt werden können. Aber zumindest versuchen kann man es? Savannah und Tristan sind schließlich von einer großen Reihe an Freunden/Familienmitgliedern umgeben. (Oder wie wäre es mit einem der Hauptcharaktere, hm?)
Und zu guter Letzt noch ein paar Worte zum Schreibstil: Der Stil ist okay. Ich habe schon bessere gelesen…aber auch schlechtere. Wobei ich dem Übersetzer gern ans Herz legen würde, mal Bastian Sicks “Der Dativ ist dem Genetiv sein Tod” zu lesen. Das könnte hilfreich sein.
Fazit: Wäre es kein Rezensionsexemplar gewesen, hätte ich Herzblut nicht einmal in die Hände genommen. Die Charaktere sind fad bis anstrengend und auch die Story lässt zu wünschen übrig. Schade. Potential hatte die Story. Aber die Autorin konnte dieses leider nicht umsetzen. 
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Klicketiklick.

Und wieder einmal stelle ich erfolgreich unter Beweis, dass ich immer Dinge verspreche, die ich nicht halte. Dieser Eintrag sollte eigentlich schon vor Tagen online gehen…aber naja. Wie das eben immer so ist. An Mittagspausengeschreibe ist eigentlich immer noch nicht zu denken (deswegen fasse ich mich heute kurz), abends wurde ich diese Woche ständig von den Känguru-Chroniken abgelenkt und am Wochenende bekomme ich mal wieder Besuch. Viel zu tun im Hause Blogger.

Die Känguru-Chroniken sind übrigens sehr zu empfehlen. Vor allem als Hörspiel. Der Autor/Sprecher ist einfach großartig und ich bin immer am Dauerlachen. Die Witze schwanken zwischen flach – aber GUT! – und intelligent und das alles wird immer mit ein wenig Gesellschaftskritik gepaart. (Also, wenn ihr jetzt keinen Bock drauf habt, seid ihr komisch.)

Aber dies ist ja eigentlich ein Scrap-Blog. Daher kriegt ihr jetzt auch mal wieder ein Layout zu sehen:

Das Riesenrad steht in der Hamburger HafenCity und lag einige Zeit lang auf meinem Arbeitsweg. Der Schnappschuss ist eines Abends entstanden, als ich auf dem Weg zur U4 war. Mit den Wolken und dem blauen Himmel sah es einfach zu toll und ich alter Hipster konnte nicht widerstehen, das ganze mit Instagram festzuhalten. :D
Details:

Das Layout ist schon etwas älter und ich hab mir blöderweise die Materialien nicht notiert. Ihr müsst heute also mal ohne leben.

Hier noch eine kleine Ankündigung:

Ich werde dabei sein und ihr solltet es auch!

So, und nun muss ich mal wieder arbeiten. Es gibt noch so viel zu tun. .___.
Macht euch ein schönes Wochenende! (Viel trinken und Sonnenschutz nicht vergessen. Für Hamburg sind lockerläßige 36°C angesagt. Urgh.)

~MissBlogger

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Puh…

…das hat ja doch etwas gedauert. Aber ich bin nun endlich wieder mit einer funktionierenden Internetleitung ausgestattet. Das bedeutet hoffentlich, dass ich meiner Blogger-Tätigkeit nun endlich wieder regelmäßig nachgehen kann. Derzeit ist im Büro so viel zu tun, dass an Mittagspausen-Bloggen nicht zu denken ist. Aber nun kann ich auch abends endlich wieder meiner Internetsucht fröhnen! Yay!

Und nun hocke ich auf meinen Balkon und erfreue mich des schattigen und damit halbwegs anständig temperierten Plätzchens, das ich hier habe. Ihr wollt Beweise? Könnt ihr haben:

Herrlich, oder?
Ich meine, die Höchsttemperatur meiner Wohnung liegt bei ca. 23-25°C und das obwohl es eine Dachgeschosswohnung ist. Aber so eine Passivhausbauweise hat durchaus seine Vorteile. (Ich bin gespannt auf den Winter – angeblich soll ich nicht heizen müssen. >_>) Trotzdem ist es auf dem Balkon am kühlsten.

Davon abgesehen ist bei mir in letzter Zeit doch öfters mal etwas los. Das Fräulein Rebecca quartiert sich des Öfteren bei mir ein und wir erkunden Wilhelmsburg. Bisheriges Fazit: Hübsch, hier bleib ich.
Dabei unter anderem entdeckt: den Plattenladen. Ein kleines charmantes Crêpescafé, in dem man sich seinen Crêpes selbst zusammenstellen kann. Die Preise sind günstig und die Crêpes richtig lecker. Den Kaffee habe ich noch nicht getestet, aber ich kann zumindest berichten, dass sie dort diese unglaublich großartige und leckere Rhabarberschorle haben. Omnomnom. Aber solltet ihr jemals in Wilhelmsburg unterwegs sein? Unbedingt dort mal reinschauen.

Rebecca hat jetzt übrigens auch endlich einen Blog! Juhu! Ihr findet sie auf Küstenkind im Exil. Als ersten Eintrag findet ihr derzeit noch Fotos von ihrem letzten Hamburgbesuch und damit noch ein paar Beweisfotos aus dem Plattenladen. Schaut mal rein!

Seit neustem gibt es in Hamburg wieder ein neues englisches Kino: das Savoy. Nachdem zu Beginn diesen Jahres das Streit’s geschlossen wurde, war ich beinahe depressive Stimmung verfallen, weil ich partout keine synchronisierten Filme schauen wollte. Und mit der Voraussicht auf das diesjährige Kinoprogramm war das doch eher suboptimal. Immerhin Iron Man 3 kam in einem der großen Kinos in OV, aber bei so vielen anderen Filmen war ich mir dann doch nicht sicher…wie Pacific Rim zum Beispiel. Aber dann kam das Savoy herbei wie der Prinz auf dem weißen Ross und Pacific Rim war gerettet. Ergo gab es den Film für mich am letzten Mittwoch ganz entspannt in der Vorpremiere.

Und, Kinners, dieser Film hat alle meine (nicht unbeachtlichen) Erwartungen genommen und sie in Grund und Boden gestampft. Pacific Rim war großartig. Danach war mein Gefühlszustand dem eines zugekoksten Eichhörnchens gleich. (Und die unter euch, die mich persönlich kennen, werden sich jetzt denken “No shit, Sherlock.”) Aber…asdfghjkl…dieser Film. Q__Q So gut.
Er war nicht perfekt – kein Film ist das, um ehrlich zu sein. Dazu bin ich zu sehr der Medienkritik verfallen. Aber die CGI. Die Mechas. Die verfluchten riesigen Aliens. Die Grundstimmung. IDRIS ELBA. RINKO KIKUCHI. Diese Mischung aus Gundam und Godzilla. Der Soundtrack. Ich bin noch immer totaler Verzückung verfallen.
Ungefähr 0 Prozent von euch wird es überraschen, dass ich den Film nochmal sehen werde. Und es wird auch 0 Prozent überraschen, dass dieser Film ab dem Tag seines Erscheinens als Bluray in meinem Schrank stehen wird.
Schaut ihn euch an. Er ist g r o ß a r t i g.

In diesem Sinne verabschiede ich mich in den Restsonntag. Genießt die Sonne (oder wie ich den Schatten). Wir lesen uns in Bälde und dann endlich wieder mit einem Layout!

~MissBlogger

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