Flohmarktjagden und ihr Suchtpotential

Hallo, ihr Lieben!

Früher, als ich noch im Nirgendwo lebte, hatte ich immer die Vorstellung, dass ich dann, wenn ich in der Großstadt wohne, jede Woche auf den Flohmarkt gehe und mir ganz viele tolle und ultra-kitschige Dinge kaufe. Jetzt, da ich tatsächlich seit vier Jahren in der Großstadt lebe, ist das natürlich ganz anders. Tatsächlich bin ich in Hamburg bisher ganze drei Mal auf dem Flohmarkt gewesen – zwei Mal davon war ich zur Flohschanze an der U-Bahn Feldstraße und bei beiden Malen war ich im Endeffekt etwas enttäuscht.

Der Flohmarkt in der Feldstraße ist zwar zum einen recht charmant, weil hier auch viele Privatleute ihre alten Klamotten oder ausrangierte Dekoware verkaufen. Auf der anderen Seite finden sich dort auch Verkäufer, die schon arg an Marktschreier herankommen…und welche die Zahnarztbesteck verkaufen, was mich noch mehr abschreckt als die Marktschreier (und die finde ich unfassbar anstrengend).

Vor zwei Wochen habe ich mich aber auf den Flohmarkt an der Bahrenfelder Trabrennbahn getraut und wurde belohnt!

flohmarktjaeger03flohmarktjaeger01 flohmarktjaeger02Wunderschönes Besteck, hach. Wobei ich zugeben muss, dass ich die etwas schlichtere Kuchenzange nicht selbst auf dem Flohmarkt gejagt habe, sondern von der lieben Silvi bekommen habe.

flohmarktjaeger04 flohmarktjaeger06 flohmarktjaeger05Und dieses hübsche Set musste ich auch einfach mitnehmen!

Am Sonntag hat es mich dann auch in Rostock noch einmal auf einen Flohmarkt verschlagen! Dabei habe ich den Eindruck gewonnen, dass sich Flohmärkte im Osten von denen im Westen unterscheiden. Im Osten gibt es beispielsweise mehr Geschirr (jutes, altes DDR-Geschirr mit Zwiebelmuster oder Strohblumenmuster). Und Geschirr habe ich dort auch erworben, nämlich eine Sammeltasse mit goldenem Muster, die ihr bereits in den 7 Sachen sehen konntet. Sammeltassen mutieren gerade zu einem neuen Suchtfaktor, einfach weil das Kitschlevel bei ihnen so hoch ist, dass ich einfach nicht mehr widerstehen kann.

Wie sieht das bei euch aus? Gibt es auf Flohmärkten etwas, an dem ihr überhaupt nicht vorbeigehen könnt?

~Jen

3 Kommentare

  1. *gnhihihi also ich glaube, da haben wir so in etwa das gleiche Beuteschema.
    Schönes Besteck (ich geifere immer noch die 2. Kuchenzange an *-*) oder Geschirr (diese Tasse *__*) ködern mich schon ziemlich gut ^^
    Ansonsten kriegen mich oft auch Buchstände. An denen vorbei zu gehen, kostet mich schon einiges an Überwindung ^^

    Alte Möbel oder Deko-Elemente schmachte ich auch immer seeeehr an – hier siegt dann aber doch die Vernunft (bzw. das Portemonnaie ^^) und es bleibt da, wo ich es gesehen habe ^^

    Uh, Schmuck – so richtige Vintage-Stücke – da krieg ich auch manchma nen Jip ^^

    Ach, Flohmärkte – immer gut ^^
    Ich freu mich schon, wenn wir mal einen zusammen unsicher machen :3

  2. Die Flohmärkte die ich hier in der Umgebung schon besucht habe, waren eher enttäuschend. Vor allem, wenn sich viele Ramsch-Neuwaren-Händler dazwischen mischen … Außerdem habe ich ein kleines Problem mit dem Verhandeln auf Flohmärkten. *g*
    Also eigentlich finde ich es toll, praktisch nutze ich es aber gar nicht. ^^

    Die Sachen die du erjagt hast sind aber ganz toll! Vor allem die Kuchenzange! <3
    Besonders schön finde ich übrigens auch das zweite Löffelbild – wie sich das Muster da in den Löffeln spiegelt – ganz großes Kino! <3

  3. Hübsche Schätze! =)
    Ich war schon so lange auf keinem Flohmarkt mehr… also sicher 20 Jahre. Ich erinnere mich, einmal als Schülerin ein Buch gekauft zu haben. Sonst hat mich noch nie was wirklich überzeugt.
    Allerdings find ich gewerbliche Händler eher doof (und wenn da welche rumschreien, würd ich SOFORT gehen!), und die haben damals schon so überhand genommen.

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