Project Life in spe – mein Langzeitprojekt

Ihr Lieben, ich war seit einigen Wochen auf der Suche nach einem Projekt, dass mich scraptechnisch auch auf längere Sicht motiviert und an den Basteltisch zieht. Denn zu oft geht mein liebstes Hobby in letzter Zeit einfach unter und das ist kein Zustand, den ich langfristig so beibehalten möchte. Aber ein langfristiges Projekt zu finden ist doch gar nicht so einfach. Weder Layouts noch Minis sind im Normalfall so aufwendig, dass ich damit mehrere Monate beschäftigt bin. Und dann bin ich beim Herumsurfen einmal wieder über Project Life von Becky Higgins gestolpert.

Project Life ist, wie beschreibe ich das jetzt am besten…quasi ein Scrapper-Tagebuch, bei dem nicht “einfach nur” mit Layouts oder Minis gearbeitet wird. Stattdessen werden in Zellen unterteilte Page Protectors mit Papieren und Fotos so lange bestückt, bis ein ganzes Jahr wöchentlich oder monatlich dokumentiert wurde.
Und weil das so dahergesagt etwas abstrakt klingt, gibt es visuelle Unterstützung seitens meines kleinen, aber feinen Pinterest-Boards zum Thema Project Life:

Am vergangenen Wochenende habe ich mich nämlich via Pinterest mit ganz viel Inspiration eingedeckt.

Aber diesem Projekt überhaupt nachzugehen war mehr oder weniger eine spontane Entscheidung am vergangenen Mittwochnachmittag. Da habe ich mich bei meinem Scrap-Dealer herumgetrieben und mir eigentlich nur aus Neugierde die Project Life-Abteilung angeschaut…und dann war es irgendwie um mich geschehen.

Als ich dann meinen Warenkorb vollpackte, musste ich jedoch feststellen, dass das Projekt doch ein wenig kostenintensiver ausfällt als erwartet – zumindest was die Erstanschaffungskosten anbelangt. Ein wenig mucksch, weil die Vorfreude war schon groß, starrte ich also auf meinen Warenkorb und war schon kurz davor mich einfach abends zu prostituieren, als mir eine Alternative einfiel. Nämlich:

Oh Snap von Simple Stories

Von Simple Stories gibt es eine Project Life-Alternative, die sich Oh Sn@p nennt. Prinzipiell unterscheidet sich die Serie nur geringfügig vom Original. Das Format ist nicht 12×12”, sondern kleiner (zumindest die ältere Version – ich habe gesehen, dass es Oh Snap mittlerweile auch großformatig gibt). Qualitative Unterschiede kann ich derzeit nur bei den Karten für das Innenleben der Page Protectors feststellen – die sind schon eine ganze Ecke dünner als die Project Life Cards von Becky Higgins.


Ansonsten machen alle bisher erstandenen Produkte einen hervorragenden Eindruck. Bei mir wohnen mittlerweile ein Oh Sn@p-Binder, ein paar Extra Page Protectors, mehr Journaling-Karten als ich jemals brauchen könnte und sogar ein paar originale Project Life Themed Cards, weil ich in einen kleinen Kaufrausch verfallen bin.

Hier mal ein paar fotografische Impressionen:

Simple Stories - Oh Sn@p BinderSimple Stories - Oh Sn@p
Simple Stories - Oh Sn@p Binder

Simple Stories - Oh Sn@p-Produkte und Project Life CardsProject Life / Becky Higgins Themed Cards Floral

Ich habe noch keine festen Vorstellungen davon, ob ich Oh Snap wöchentlich, monatlich oder “einfach irgendwie” führen möchte. Ich werde es wohl erst einmal auf mich zukommen lassen und mit einigen “Über mich”-Seiten anfangen. Ein bisschen Soul Searching tut vielleicht auch einmal ganz gut.

Ich freue mich jedenfalls auf das neue Projekt und kann es kaum erwarten so richtig damit anzufangen. :D

~Jen

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Frühjahrsputz im Blog

Hallo ihr Lieben, ich hoffe, ihr hattet einen guten Start in die neue Woche?

Ich hatte wie immer weniger Schlaf als erwartet und bin heute also noch ein bisschen neben der Spur. Aber dafür habe ich gestern ganz ordentlich was geschafft. Was das war, seht ihr gerade schon: Der Blog hat ein neues Gesicht bekommen und einen neuen Namen. Die URL bleibt gleich, aber der Name des Blogs ist nun Kaffee & Schokolade.

Warum diese Veränderung?

Es gibt verschiedene Gründe für die Veränderung. Zum einen bin ich schon seit vielen Monaten mit dem Namen nicht mehr glücklich und es war nun einfach die Zeit gekommen, den Schritt zur Umbenennung zu wagen. Ich hatte tatsächlich kurz mit dem Gedanken gespielt, neben dem Namen auch die URL zu ändern bzw. den gesamten Blog auf eine andere Plattform umzuziehen. Habe mich aber am Ende doch dagegen entschieden.
Der Name ist übrigens eine unweigerliche Kreation meiner Kollegin, die, als wir letzte Woche in einer Besprechung saßen, ausgestattet mit einem Käffchen und Kinderschoki darüber schwärmte, dass sie mit Kaffee und Schokolade einfach wunschlos glücklich ist. Und ich dachte in dem Moment: Hey, das passt zu dir und zu einem Blog und damit war es auch schon geschehen.

Zum anderen möchte ich mich thematisch ein wenig verändern. Dieser Blog ist vorrangig als Scrap-Blog entstanden. Mittlerweile komme ich aber nur noch sehr unregelmäßig wirklich dazu, zu scrappen, was wiederum in seltenen Blogeinträgen resultiert. Aus den gleichen Gründen hatte ich bereits im Oktober meine Tätigkeit als Forum-Rocker in der SBW aufgegeben. Außerdem habe ich mich mit dem fixen Thema ein wenig selbst unter Druck gesetzt, was in kreativen Löchern und absoluter Null-Bock-auf-Blog-Stimmung endete. Zwar habe ich schon immer hin und wieder zu anderen Dingen gebloggt, aber trotzdem schwang da immer dieses Gefühl mit, gerade vom eigentlichen Thema abzuschweifen. Thema verfehlt, setzen, sechs.
Das soll sich ändern. Und deswegen werde ich mich thematisch einfach ein wenig erweitern. Ich möchte mehr über meinen Alltag schreiben, ein bisschen mehr auf Hamburg eingehen und vielleicht auch eine wöchentliche Kolumne einführen. Und natürlich werde ich auch weiterhin meinen Papierkram mit euch teilen. Ein neues (langfristiges) Projekt liegt derzeit schon auf meinem Scraptisch bereit – was das ist, werdet ihr noch in dieser Woche erfahren. :)

Und natürlich muss nach all diesen Veränderungen auch ein neues Layout her. Derzeit werkele ich hier und da noch ein wenig herum, aber im Großen und Ganzen wird es so bleiben, wie es gerade ist.
Lasst mich wissen, wenn irgendwo etwas nicht passen sollte, dann ändere ich das ab. :)

In diesem Sinne: Auf einen guten Start in den Quasi-Neuanfang. Ich freu’ mich drauf!

~Jen

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Oh hai, Frühling!

Ihr Lieben, ich als alter Stubenhocker gehe ja am Wochenende nur seltenst aus dem Haus. Da hocke ich lieber auf der Couch und klicke mich einmal quer durchs Internet oder verschwinde im Papierchaos. Aber da ich diese Woche kaum einkaufen war, musste ich gestern zwangsweise raus. An die frische Luft. Ist ja kaum auszuhalten.
Meinem Taschentick sei Dank besitze ich seit Montag eine Alltagstäschlein, in dem ich tatsächlich meine Kamera unterkriege, ohne dafür alles andere Zuhause lassen zu müssen. Ergo war das gute Stück gestern dabei, als ich an einem Sträuchlein vorbeigekommen bin, das schon ordentlich den Frühling heraushängen ließ.
Und mit vorbeigekommen meine ich: Ich bin erst einmal schnurstracks daran vorbei gelaufen. Also noch einmal umgedreht, die Kamera gezückt und ein paar Minuten herumgeknippst.
Herrlich, oder? Da hat frau gleich richtig Lust auf Frühling und Sonne und über 10°C. 

 

Die hier hat es noch nicht ganz geschafft. 
Diese hier braucht auch ein bisschen.
Aber die beiden hier sind schon dick im Geschäft. 
Ich verabschieden mich heute ausnahmsweise mit einem Zitat:
Findet den Fehler. Und damit meine ich nicht die zahlreich vertretenen Rechtschreibfehler.
Da hat wohl jemand zu oft das Känguru gelesen.
~Jen
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Retro with a twist

Meine Lieben, wie angekündigt, heute ein kleiner (wirklich winzig kleiner) Einblick in meine Küche. Im letzten Eintrag hatte ich anklingen lassen, dass es dort auch ein wenig retro zugeht und nicht nur an meiner Pinnwand. Ich steh’ schon ganz ordentlich auf so was, geb’ ich ja ganz offen zu. Und seit Jahren liebäugele ich mit diesen tollen Metallschildern im Retrostil. Amazon und meine nicht-existente Impulskontrolle sind bekanntlich die besten Freunde und so machte ich im Januar den ersten Kauf im Online-Tempel…und vor einer Woche den zweiten beim Thalia meines Vertrauens. Dort gibt es nämlich derzeit einen Aufsteller mit jeder Menge witziger Schilder, Boxen und Magnete.

Und jetzt sieht es in meiner Küche so aus:

Hier ein paar der Schilder aus der Nähe:

…vielleicht nicht wirklich “klassische” Retro-Schilder. Aber die fand ich dann doch zu witzig, um sie nicht zu kaufen.

Bald geht es auch wieder etwas mehr ums Scrappen. Gesten habe ich mir eine…kleine, ahem…Bestellung bei meinem Lieblingsdealer gegönnt, um mich mal wieder etwas zu motivieren. Aber dazu mehr, sobald ich mein Päckchen erhalten habe.
Ansonsten liegt auf meinem Scraptisch auch schon Projekt bereit, das ich hoffentlich am Wochenende fertigstellen kann. Hoffen wir’s, denn dann gibt’s nächste Woche Fotos!

Bis dahin wünsche ich euch ein schönes, entspanntes Wochenende!

~Jen

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…uhm…hi?

Während ich das hier schreibe, versinke ich vor Scham ein wenig im Boden. Mein letzter Eintrag ist nun fast drei Monate her und ich weiß selbst nicht so recht, wie das passiert ist. Irgendwie kamen da Urlaub, Feiertage und ganz viel Arbeit dazwischen.

Seit November ist nicht viel passiert, weil ich irgendwie in eine Art Winter-Melancholie verfallen bin und somit nichts auf die Reihe bekommen habe. Ich habe nicht gescrappt, nicht fotografiert und überhaupt hat sich nicht viel getan. Einzig Berichtenswertes ist meine neue Job-Bezeichnung: Im November/Dezember habe ich die Redaktionsleitung in der Firma übernommen und darf mich nun ganz offiziell – sogar mit Visitenkarte! – Chefredakteurin nennen. Ist das nicht großartig?! Ich muss immer noch jedes Mal grinsen, wenn ich daran denke!

Das bedeutet allerdings, dass ich jetzt noch mehr zu tun habe – zumindest was Redakteursaufgaben angeht. Dafür durfte ich einige Themen (endlich) abgeben…zu einem großen Teil zumindest. Wenn man für viele Jahre die Hauptgewalt über einige Bereiche hatte, ist man ja doch noch weiterhin Ansprechpartner.
Da einer meiner Kollegen bald geht, er aber für lange Zeit eine eigene Seite betreut hat, bekomme ich in ein paar Wochen ein weiteres Projekt hinzu, dass, sagen wir mal, spannend wird. Zum einen weil ich mit dem Thema an und für sich nichts anfangen kann (aber da kann frau sich ja einlesen) und zum anderen weil die Seite wirklich mal wieder generalüberholt werden muss. Aber das kriegen wir schon hin. Irgendwie.

Aber ich will euch nicht nur zutexten, sondern auch endlich einmal wieder etwas vorzeigen!
Wer meinen Blog schon länger liest, weiß, dass ich Fotowände ziemlich großartig finde. Entsprechend musste ich mir auch für meine neue Wohnung etwas einfallen lassen. Da sich meine Wände nicht wirklich mit Nägeln vertragen und ich irgendwie auch keine Lust mehr auf “einfach mal ein paar Bilderrahmen aufhängen” hatte, wusste ich aber erst einmal nicht so recht *was* es nun werden sollte.
Im Januar hatte ich dann die zündende Idee! Statt Bilderrahmen aufzuhängen habe ich mir eine Magnetwand gebastelt. Oder besser gesagt: gepinselt.

Fotowand-Idee mit Magnetfarbe
Tadaa! Fotowand 3.0.

Wie ihr sehen könnt, geht die Wand über die gesamte Breite meines Sofas, das etwa 1,80m breit ist – wenn schon, denn schon. Mit einer winzigen Fläche wollte ich dann auch nicht erst anfangen. 

Magnetfarbe gibt es im Baumarkt und auch im Idee für nicht ganz wenig zu kaufen. Prinzipiell ist es nichts weiter als Wandfarbe, die mit kleinen Eisenspähnen versetzt ist, die später die magnetische Wirkung verursachen.
Ich habe meine Farbe im Idee eingekauft. Diese ist nach 3 Schichten nicht ganz so stark magnetisch, wie ich es mir erhofft hatte, aber immer noch stark genug, dass alle handelsüblichen Magnete daran halten. Am besten funktioniert es aber mit diesen kleinen runden Neodym-Supermagneten, die es bei Amazon und Co. zu shoppen gibt.

Fotowand-Idee mit Magnetfarbe

Da ich nicht einfach nur eine riesige schwarze Fläche haben wollte, habe ich, bewaffnet mit Schwämmchen, Pinsel und Schablone, eine Ecke mit reichlich Blumen und Blättern verziert und dem ganzen noch ein paar goldene Tupfer verpasst.
Derzeit pinnen vor allem Postkarten und ein paar meiner Fotos an der Wand. Mal schauen, was sich da in Zukunft noch alles dazugesellt. :)

Und natürlich dürfen auch schicke Magnete nicht fehlen:

Wie ihr an den Magneten und dem neuen Blog-Layout sehen könnt, habe ich gerade mal wieder einen kleinen Retro-Fimmel. In meiner Küche hängt auch schon so einiges passendes. Aber dazu mehr im nächsten Eintrag. ;)

Wie geht es euch so? Alles gut?

 ~Jen

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