Scrapbooking-Review: Panduro Hobby

Ihr Lieben, ich finde, es ist einmal wieder Zeit für ein Review. Und aus gegebenem Anlass sollte dieses Mal Panduro Hobby drankommen. Nun da es ja immerhin schon zwei Shops in Deutschland gibt, lohnt es sich auch. XD

Scrapbooking-Review: Panduro Hobby

Panduro Hobby ist, wenn man der Beschreibung auf der Seite Glauben schenken will, das skandinavische Äquivalent zu unserem altbekannten .idee und im Norden mit ca. 60 Shops vertreten. Zwei dieser Shops befinden sich in Hamburg: einmal im ELBE-Center und seit neusten auch am Wandsbeker Markt im Wandsbeker Quarree.
Ich bin kurz nach meinem Umzug nach Hamburg über den Shop im ELBE-Center gestolpert und seitdem begeisterter Benutzer des gesammelten Scrapbooking-Sortiments. Insgesamt hat Panduro Hobby mehr zu bieten als nur Papierkram. Es gibt außerdem ein beachtliches Sortiment im Nähbedarf, für Schmuckbastler, für Kinder, für Strickfans und auch jede Menge saisonalen Kram.
Aber hier soll es ja vorrangig um den Bereich Scrapbooking gehen. Diese wunderschönen Dinge habe ich aus dem Panduro Hobby:

Papiere, Embellishments und allerlei andere Schönheiten. (Wie ihr merkt, bin ich Panduro sehr positiv zugeneigt.)

Das (Scrapbooking-)Sortiment:

  • Papiere der Eigenmarke Panduro Hobby, aber auch von Prima Marketing, Basic Grey, Tilda, DCWV, Melissa Frances, Tim Holtz
  • Alben der Eigenmarke, aber auch von Melissa Frances 
  • Embellishments in Form von Bändern, Spitzen, Metallteilen, Perlen, Stickern etc. 
  • Stempel, Stempelkissen
  • Werkzeuge, Materialsets, Anfängersets

Das Sortiment bei Panduro Hobby erstaunlich groß und das obwohl die zwei Hamburger Shops verhältnismäßig klein sind. Auf jeden Fall kleiner als die Laden der .idee-Kette.
Die bei Panduro angebotenen Marken können sich außerdem sehen lassen: neben der Eigenmarke gibt es Tim Holtz, Melissa Frances, Prima Marketing, Glitz Designs, Basic Grey, Tilda, My Mind’s Eye, Webster’s Pages, DCWV und mehr.

Der Service:

Ich kenne bisher nur den Service aus den Shops und dort sind mir die Mitarbeiter immer positiv aufgefallen. Sie waren freundlich, hilfsbereit und fachkundig.
Neben den beiden Shops in Hamburg gibt es aber auch den Online-Shop. Ich selbst habe da noch nicht bestellt, da mich zwei Faktoren immer daran hinderten: der Mindestbestellwert von 50€ und die Portokosten von 10€. Hierbei muss allerdings beachtet werden, dass Panduro von seinem schwedischen Lager in Malmö aus versendet. Die Portokosten sind somit noch recht annehmbar. (Und wenn ich mir so meine Bestellungen in letzter Zeit anschaue, ist auch der Mindestbestellwert eher kaum der Rede wert.) Dennoch ziehe ich die Läden vor, da ich mir dort alles genau anschauen und auch in der Hand halten kann. Ich bin eben ein kleiner Fummler.

Die Qualität:

Die Qualität der Panduro Hobby-Produkte ist außerordentlich hoch. Und im Gegensatz zu z.B. Rico Design ist Panduro auch eine europäische Marke, die von den Designs her, mit graphic45 und Co. Konkurrenz aufnehmen kann. Die Qualität der Scrapbooking-Papiere ist auch klasse. Die Papiere sind dick, aber nicht zu dick, und die Drucke sind sehr gut.

Preise:

Die Preise bei Panduro Hobby sind verhältnismäßig teuer. Ein Beispiel: Während ein Distress Ink Stempelkissen von Tim Holtz bei der Scrapbook-Werkstatt  5,99€ kostet, so bezahlt ihr bei Panduro Hobby 6,99€. Es ist also schon wichtig, dass man hier mit Bedacht einkauft. Einige Dinge bekommt ihr woanders einfach billiger. Allerdings muss ich dazu auch sagen: gewisse Dinge (wie zum Beispiel die Klebeperlen/-embellis) habe ich bei anderen noch nicht gesehen.Vor allem die Produkte der Eigenmarke (wozu immerhin auch Papiere – im Foto oben links zu sehen – und wunderschöne Embellishments zählen) können sich sehen lassen und sind ihr Geld wert. Eine Packung selbstklebender Halbperlen, wie ihr sie oben seht, kostet bei Pandoru 2,99€. In anderen Kreativläden habe ich solche bereits für weit mehr Geld und weniger Inhalt gesehen.

Fazit:

Bei Panduro Hobby bin ich leider etwas voreingenommen: Diese Laden hat mich einfach von jetzt auf gleich zu Scrapbooking bekehrt. Dort habe ich auch meine ersten richtig tollen Papiere bekommen. Ja, Panduro ist teurer und dafür gibt es auch Minuspunkte. Aber ich liebe die Auswahl und die Qualität der Produkte. Daher gibt’s von mir für Panduro Hobby die Note 2+.

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Scrapbooking-Review: Rico Design

Hamburg darf sich so langsam über die Ankunft des Sturmtiefs Andrea und das Wetter ist entsprechend unangenehm. Deswegen bewege ich mich in dieser Mittagspause auch nicht nach draußen, genieße mein Curry im Warmen und erfreue euch mit einem längst überfälligem Scrapbooking-Review:

Rico Design

Rico Design ist ein deutsches Familienunternehmen aus Westfalen, das sich seit 1974 damit beschäftigt, die deutsche Bastelgemeinschaft mit allerlei kreativem Material zu versorgen. Wer wie ich in regelmäßigen Abständen in seinem Bastelladen des Vertrauens vorbei schaut, der wird sicherlich schon festgestellt haben, dass die Marke omnipräsent zu sein scheint. Das ist auch so. Rico Design hat seine Finger nämlich überall im Spiel: bei Malerbedarf, Strick- und Nähzeugs und auch bei der Papeterie. Vielen von euch wird sicherlich Patchwork Family und Paper Poetry ein Begriff sein? Jawoll, das ist Rico Design.

Das ist eine Übersicht der Produkte, die ich von Rico Design bereits besitze: Scrapbooking-Papiere, Clearstamps & Stempelkissen, Stanzer, Klebeprodukte für Glitter, Glitter in verschiedenen Farben und Acrylfarbe.

  1. Clearstamps & Stempelkissen: Ich habe ehrlich gesagt nichts zu meckern. Die Motive der Stempel sind abwechslungsreich und Rico Design liefert immer wieder auch saisonale Stempel (z.B. zu Weihnachten). Die Stempelkissen, die ich besitze, könnten gern ein wenig weniger farbintensiv sein (und wer hätte gedacht, dass ich das einmal sage…). Mit dem Grün habe ich mir nämlich einige Clearstamps aus Versehen eingefärbt. Das tut dem Stempeln an sich jetzt keinen Abbruch, sieht nur leider etwas doof aus. Preislich gesehen liegen beide Produktarten im erschwinglichen Bereich. Eine Packung Clearstamps kostet etwas um die 5€, diese kleinen Stempelkissen liegen zwischen 1-2€ je nach Angebot.
  2. Stanzer: Die Stanzer sind qualitativ sehr hochwertig und sehr einfach zu bedienen. Es bedarf keiner großen Kraftanstrangung, um Papiere zu durchlöchern. Leider hat die Qualität hier auch seinen Preis. Stanzer bewegen sich preislich gesehen ja nach Größe zwischen 4-25€. Gerade Bordüren- und Eckenstanzer muss sich der Bastler hier einiges kosten lassen. Schade. 
  3. Glitter & Kleber: Meine Meinung zu Glitter kennt ihr ja eigentlich schon: Glitter ist toll. Der Glitter von Rico Design auch. Es gibt ihn in klein, länglich, groß, blau, grün, schwarz, rot… Der zugehörige Klebestift lässt sich sehr einfach handhaben und erlaubt dank schmaler Spitze ein punktgenaues Auftragen des Klebers. Ein Döschen Glitter liegt bei ca. 2-4€ je nach Ausführung. Der Kleber kostet etwas um die 3€ und ist sein Geld wert. 
  4. Acrylfarbe: Ich habe schwarze und metallische Acrylfarbe von Rico Design und bin sehr zufrieden damit. Gute Deckkraft, sie lässt sich gut mischen und gut auftragen. Eine große Tube Acrylfarbe liegt, soweit ich mich erinnere, bei ca. 3€ (korrigiert mich, wenn ich mich irre).
  5. Scrapbooking-Papiere: Die Scrapbooking-Papiere von Rico Design sind eigentlich das einzige, was ich von dieser Marke eher weniger großartig finde. Zwar ist die Qualität der Papiere sehr gut und der Preis von 99Cent pro Blatt gut, die Designs lassen doch sehr zu wünschen übrig. Ich finde Farben und Motive entweder langweilig oder viel zu grell. In diesem Bereich kommt Rico Design einfach nicht an Graphic45, Prima Marketing und Co. heran. 

Fazit
Bis auf die Scrapbooking-Papiere gibt es bei Rico Design eigentlich nichts, womit ich mich nicht anfreunden kann. Würden Sie sich beim designen der Papiere ein oder zwei Scheiben von ihren amerikanischen Kollegen abschneiden und wären die Stanzer nicht so furchtbar teuer, würde ich Rico Design wahrscheinlich in den Himmel loben. So kann ich aber der Marke nur die Note 2 geben. Hier und da besteht Verbesserungsbedarf.

~MissBlogger

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Franzbrötchen – Teigteilchen auf hamburgisch

Der Urlaub ist vorbei und ich bin wieder im verregneten Hamburg angekommen. Und jetzt habe ich auch wieder Zeit dazu, Einträge zu schreiben. Irgendwie bin ich doch im Urlaub zu weit weniger gekommen, als ich eigentlich erwartet hatte. Nun ja. Hier kommt jedenfalls endlich das versprochene Rezept für Franzbrötchen.

Franzbrötchen

Franzbrötchen (Hier der Wikipedia-Artikel) sind ein typisch hamburgisches Gebäck, dass ich (leider) erst nach einem dreiviertel Jahr hier entdeckt habe. Dahinter versteckt sich prinzipiell eigentlich nichts weiter als ein süßes Hefeteilchen mit Zimt, das es jedoch auch noch in diversen anderen Variationen gibt. Zum Beispiel mit Schokodrops, mit Streuseln, mit Milchreis oder mit Mandelsplittern. Für euch gibt es heute das Standardrezept, dass ihr gegebenenfalls einfach anpassen könnt.

Zutaten
Für den Teig
500gr Mehl
1 Würfel Hefe
200ml Milch
50gr Zucker
1 Prise Salz
85gr Butter
1 Ei

außerdem: eine kleine Teetasse mit Zimt-Zucker-Gemisch, 60gr Butter

So, los geht’s!
1. Zunächst einmal gebt ihr das Mehl in eine Schüssel und baut euch einen Krater. In die Mitte des Kraters kommt dann euer Hefe-Milch-Gemisch.
2. Erwärmt die Milch vorsichtig und löst den Hefewürfel anschließend darin auf. Gebt die Milch anschließend in euren Mehlkrater und vermengt sie vorsichtig mit Zucker, Salz, Ei und ein wenig Mehl. Schneidet die Butter in Stückchen und steckt sie in den Rand des Mehlkraters, dann ist sie später schon schön weich. Anschließend stellt ihr eure Schüssel für etwa eine halbe Stunde warm und lasst das Hefegemisch gehen.
3. Nachdem das Gemisch gegangen ist, vermischt ihr alle Zutaten zu einem glatten Teig und lasst diesen wiederum für eine halbe Stunde gehen. Er sollte dann in etwa so aussehen:

4. Rollt den Teig zu einem ca. 40x40cm großen Stück aus (meiner ist etwas größer geworden):

5. Zerlasst die restliche Butter in einem Tiegel und streicht diese anschließend auf den ausgerollten Teig:

6. Jetzt streut ihr das Zimt-Zucker-Gemisch gleichmäßig darüber:

7. Rollt den anschließend zusammen:

8. Jetzt nehmt ihr ein Messer und schneidet die Rolle in 2-3cm dicke Stückchen:

9. Mit einem Holzlöffel drückt ihr nun in der Mitte jeder Rolle nach unten, sodass sich das “Innere” ein wenig nach außen drückt:

10. Bepinselt die Teilchen anschließend mit etwas Milch oder Ei, damit sie schön glänzen, und schiebt sie für etwa 15 Minuten bei 175°C in den Backofen.

Dann nur noch abkühlen lassen. Das war’s schon!
Und so sehen die Teilchen nach dem Backen aus:

Am besten gleich verzehren. Franzbrötchen müssen frisch gegessen werden. :3

Viel Spaß beim Nachmachen!

~MissBlogger

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Scrapbooking-Review: Prima Marketing

Nachdem ich heute erfahren habe, dass meine zwei Päckchen ihre Bestimmungsorte noch rechtzeitig erreicht habe, gibt es endlich eines der letzte Woche versprochenen Reviews. Und ich vermute fast, dass Reviews im Großen und Ganzen alles sein werden, was ihr in den nächsten  zwei Wochen zu lesen bekommt, haha. Ich fahre nämlich am Freitag in den Weihnachtsurlaub zu meinen Eltern nach Thüringen, werde dort die Feiertage verbringen und erst im neuen Jahr wieder nach Hamburg und zu meinen Bastelkisten zurückkehren. Aber wer weiß, vielleicht treibt es mich ja nächste Woche einmal nach Leipzig und ich mache den .idee unsicher. *_*

Anyway:

Scrapbooking-Review: Prima Marketing

Prima Marketing ist eine dieser Marken, die es faustdick hinter den Ohren hat. Bisher hatte ich immer eher den Eindruck, außer romantischen Kitsch und Blumen kriegt Prima – vor allem was Designpapiere angeht – nicht mehr hin, aber ich wurde vor kurzem eines Besseren belehrt.
Das sind die Dinge, die ich bisher von Prima Marketing kannte:

Blumig und kitschig und ja – hübsch. Ich mochte Primas Dekoblumen schon immer unheimlich gern und kann davon eigentlich nicht genug bekommen. Bei den Papieren war es aber immer mehr ein “Joah, ist ganz hübsch aber nicht unbedingt ein Must-Have”.
Dann bin ich jedoch über die Printery-Kollektion gestolpert und musste feststellen, dass ich Prima Marketing furchtbares unterstellt habe. Sie können tatsächlich mehr als nur Blumen und das machen Sie meiner Meinung nach auch richtig gut. Der Beweis:

Und neben den üblichen Scrapbook-Produkten hat Prima auf der Webseite auch einen “Stationery”-Bereich und damit kann man mich immer einfangen. Zu sehen gibt es da zum Beispiel sowas und sowas. Ich will.
Aber nun zum eigentlichen Review.

Ich besitze von Prima Marketing: Designpapiere, Deko-Blumen aus Papier und Rub-Ons.

  1. Designpapiere: Die Papiere haben eine herausragende Qualität. Die Farben sind toll, die Drucke toller und die Stabilität des Papiers macht mir weiche Knie. Ich wünschte, 7gypsies würde sich von dieser Qualität mal eine Scheibe abschneiden. Und selbst bei den Designs muss ich mittlerweile sagen, dass hier vor allem eins vorherrscht: Vintage. Ansonsten? Blumen, Designs, die an viktorianische Tapeten erinnern oder an Zeitungen aus der gleichen Epoche. Zusammengefasst: genau mein Ding. Preislich gesehen, liegt ein Papier in 12×12” im Durchschnitt bei etwa 0,90 bis 1 Euro.
  2. Dekoblumen: Die Blumen von Prima Marketing passen oftmals genau zu einer Papier-Kollektion. Die Blumen die ihr auf dem unteren Bild sehen könnt, passen hervorragend zu den ebenfalls abgebildeten Papieren. Prima, ich liebe dich. Am Anfang hatte ich befürchtet, dass die Blumen relativ schnell beschädigt werden, sie entpuppten sich jedoch als äußerst resistent. Einige der farblosen Blüten, die ich von Prima besitze, haben auch meine Schikane mit Glimmer Mist Sprays und Co. überstanden. Eine solche Packung, wie ihr sie oben sehen könnt, liegt preislich bei ungefähr 4€. Dafür bekommt ihr 65 Blüten in verschiedenen Farben, Formen und Größen. Das lohnt sich!
  3. Rub-Ons: Mit den Rub-Ons bin ich leider nicht ganz so zufrieden wie mit dem Rest. Laut Verpackung sollen die Motive selbst mit dem Fingernagel problemlos übertragen werden können, doch bis man einmal das Motiv von der Folie herunter bekommen hat, muss man schon einiges an Gewalt anwenden. Ich finde außerdem, dass die Motive danach nicht ganz so sauber aussehen, wie meine anderen Rub-Ons aus dem kleinen Lädchen in Horn. Ein Sheet mit Rub-Ons liegen preislich gesehen bei 3-4€. Meiner Meinung nicht unbedingt lohnenswert, es gibt qualitätsmäßig bessere Rub-Ons für weniger.

Fazit
Ich bin mit Prima Marketing im Großen und Ganzen sehr zufrieden, über die Rub-Ons kann man – wie ich finde – getrost hinwegsehen. Die Papiere und Blumen sind jedenfalls aller erste Sahne. Die Designs sind toll und aufeinander abgestimmt, die Qualität ist herausragend und das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.   Prima Marketing gehört mittlerweile zu meinen Lieblingsmarken und das werden sie wohl auch noch eine Weile bleiben. :D

~MissBlogger

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Scrapbooking für Anfänger: das erste Projekt und gute Einsteiger-Techniken

Nachdem ich im letzten Eintrag schon einmal darüber “geschwafelt” habe, was man als Scrapbooking-Anfänger so gebrauchen kann, und dieser anscheinend bei euch ganz gut ankam, kommt heute nun Teil 2:

Das erste Projekt und gute Einsteiger-Techniken


Um ganz ehrlich zu sein, fühle ich auch zumeist jetzt noch als absoluter Einsteiger. Alles, was ich hier also schreibe, ist tatsächlich keine Anleitung, sonder meine persönlichen Erfahrungswerte. (Schlechter als der mieserabel übersetzte SEO-Text, über den ich vorhin gestolpert bin, kann es aber kaum werden. XD)
Wer mit Scrapbooking anfangen will und sich noch nicht so recht darüber im Klaren ist, ob das wirklich etwas für ihn oder sie sein könnte, sollte klein anfangen. Und das meine ich nicht nur hinsichtlich des ersten Einkaufs, sondern auch des ersten Projekts. Mini-Alben, Leporellos und Karten sind zum Beispiel gute erste Projekte. Sie erfordern noch relativ wenig Material und sind meist innerhalb weniger Stunden oder Sitzungen zu schaffen. Eines meiner ersten Projekte war ein Leporello für eine Freundin zum Geburtstag und, woran sich einige sicherlich noch erinnern können, mein Lolita-Album. (Karten hatte ich auch probiert, allerdings habe ich für diese absolut kein Talent.) Wenn euch solche Kleinprojekte Spaß machen, könnt ihr wohl davon ausgehen, dass Scrapbooking etwas für euch ist. Wie intensiv ihr dieses Hobby am Ende betreibt, bleibt euch überlassen. Aber gerade für die unter euch, die es nicht nur hauptsächlich betreiben, sind natürlich auch nicht unbedingt alle Techniken geeignet. Genauso wie für Anfänger. Was bringt es euch, euch mit Materialien für Embossing oder Distressing einzudecken, wenn ihr entweder feststellt, dass es nichts für euch ist, oder ihr es am Ende gar nicht wirklich nutzt? Hier also eine kurze Liste mit – meiner Meinung nach – Einsteiger-geeigneten Techniken:

  • Stempeln: Wunderbare Technik für jeden Scrapbooker, ob Anfänger oder nicht. Stempel waren auch für mich mit das erste, was ich mir zum Aufhübschen meiner Projekte besorgt habe. Für 15€ bekommt ihr zum Beispiel im .idee ein Set mit verschiedenen Clear-Stamps und (je nach Ausführung) mehrere Stempelkissen. Stempel sind außerdem sehr einfach zu gebrauchen und vielseitig einsetzbar. Einen detaillierten Eintrag zu Stempeln findet ihr hier: “How to Nr. 3: Stempel”.
  • Farbsprays: Also prinzipiell solche Dinge wie der Tattered Angels Glimmer Mist oder Perfect Pearls Mist von Tim Holtz. Für 15€ bekommt ihr in eigentlich jedem Online-Shop 2-3 Fläschchen mit aufsprühbaren Farben, mit denen ihr sehr schöne Effekte auf euren Papieren erzielen könnt. Sie sind wie Stempel sehr einfach zu benutzen und nicht nur fürs Scrapbooking zu gebrauchen. Übrigens gibt es zwischen Glimmer Mist und Perfect Pearls Mist diverse Unterschiede, die ich in diesem Eintrag schon einmal zusammengefasst habe. Und was ihr mit solchen Farben alles machen könnt, gibt’s hier zu lesen. (Wie ihr sehen könnt, befasse ich mich schon etwas länger mit Glimmer Mists und Co. XD Das war, soweit ich mich erinnere, meine zweite Technik, die ich ausprobiert habe.)
  • Glitzer: Glitzer ist vermutlich eines dieser Dinge, die für jede Lebenslage passend ist. “Die Welt ist scheiße? Mach Glitzer drauf.” (Mein jahrelanges Motto.) Aber ganz ehrlich, Glitzer ist toll und wird eure Projekte erhellen. (Glittermuffin hat Glitzer schon in eine ihre Manis integriert und wenn das nicht großartig ist, weiß ich auch nicht weiter.) Für 10€ bekommt ihr im .idee einen äußerst einfach zu handhabenden “Glitter Pen” (=Leim) und 2-3 Döschen mit Glitzer. Was ihr mit Glitzer machen könnt und welche Empfehlungen ich für die Benutzung habe, könnt ihr in diesem Eintrag nachlesen.

Puh, na wenn ich jetzt nicht froh bin, meine ganzen Anleitungs-Einträge verfasst zu haben. Haha.
Ich hoffe, der Eintrag war hilfreich!

~MissBlogger

P.S.: Was haltet ihr vom neuen Design (jaja, schon wieder)? Ich finde irgendwie kein Design, mit dem ich langfristig glücklich bin. ~.~    Edit: Okay, was sagt ihr zu diesem?

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