Scrapbooking-Dealer: the shops I dig

Ihr Lieben, es tut mir leid, dass ich in letzter Zeit so still bin/war. Bei uns im Büro ist zur Zeit so viel zu tun, dass ich ständig länger bleibe und dann abends einfach keine Lust mehr auf bloggen habe. :/ Außerdem haben meine Mitbewohnerin und ich diese Woche Bewerber für das frei werdende Zimmer da, sodass meine Abende noch ausgefüllter als sowieso schon sind. Damit ihr aber zumindest irgendetwas zu lesen bekommt, stelle ich euch (ganz kurz) meine Scrapbooking-Dealer vor, von denen ich mein Material beziehe.

Ich kaufe eigentlich vorrangig im Internet ein, da dort die Preise ein wenig günstiger sind (zumindest verglichen mit .idee und Panduro Hobby) und die Auswahl einfach riesig ist. Bei allen Shops, die ich kenne, liegt die Anzahl der Produkte mindestens im drei-stelligen Bereich. Kein Wunder, dass bei mir im Kopf immer Partytime herrscht, wenn ich shoppe. (Wenn ich mir anschaue, wie sich meine Bestellungen seit Herbst 2010 entwickelt haben, dann kann ich diese Entwicklung nur als „beängstigend“ bezeichnen. Aber das ist eine andere Geschichte.) Außerdem ist Hamburg nun nicht unbedingt das Paradies für Scrapbooking-Begeisterte und wenn man tatsächlich eine zufriedenstellende Auswahl möchte, dann ist man wirklich auf Online-Shops angewiesen. Und was das angeht ist die Auswahl tatsächlich relativ groß.
Ich habe bisher in 3 Online-Shops bestellt, die sich auf Scrapbooking-Material spezialisieren, in zwei davon bereits mehrmals. Diese drei werde ich euch kurz vorstellen.


1. Scrapbook Werkstatt (www.scrapbook-werkstatt.de)

Meine bisherige Nummer 1 für Scrapbooking-Material. Die Auswahl im Shop ist riesig und neue Serien und Marken finden recht schnell ihren Weg ins Sortiment. Die Bezahlung ist mit Paypal wunderbar einfach und der Versand blitzschnell. Erfahrungsgemäß erhalte ich meine Pakete innerhalb von zwei bis drei Werktagen. Die Mädels der Scrapbook Werkstatt denken sich außerdem immer wieder tolle Aktionen aus (zur Zeit gibt es die Osterwoche mit Tutorials im Forum und Rabatten im Shop), sodass es nie langweilig wird. 

2. Paperbasics.de – details for scrapping (www.paperbasics.de)

Auf Paperbasics bin ich eigentlich über Amazon gestolpert, da sie dort auch einen Shop unterhalten. Der Shop ist ebenfalls recht aktuell, hier findet man aber auch immer wieder ältere Serien, die überall sonst ausverkauft sind. Der Versand ist ebenfalls unglaublich schnell und erfolgt innerhalb von 2 bis 3 Werktagen. Bei meinen Bestellungen waren außerdem immer kleine Geschenke mit dabei, die ich zum Basteln verwenden konnte. 



3. Bettypepper – Mach’s dir doch selbst (bettypepper.com)

Bei Bettypepper habe ich meine aller erste Scrapbook-Bestellung aufgegeben. Das Sortiment ist riesig und wenn die Seite nicht so furchtbar zu navigieren wäre, würde ich wahrscheinlich öfter dort bestellen. Aber da bin ich doch eindeutig zu verliebt in gute Strukturen. Meine Erfahrungen mit Bettypepper waren, was den Bestellvorgang angehen, jedoch sehr positiv. Die Bezahlung ging fix, der Versand ebenfalls und ich erhielt ein kleines Präsent. Die Kosten für nicht-lieferbare Artikel wurden mir sofort erstattet, das Geld wurde allerdings in Form von Bargeld beigelegt, was ich als eher problematisch empfand. Trotzdem ein guter Shop.

Außerdem:
Auf meiner Watchlist ist aktuell auch Danipeuss (www.danipeuss.de). Sobald ich den Shop getestet habe, gibt es Feedback. :D

~MissBlogger

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Scrapbooking für Anfänger: das erste Projekt und gute Einsteiger-Techniken

Nachdem ich im letzten Eintrag schon einmal darüber „geschwafelt“ habe, was man als Scrapbooking-Anfänger so gebrauchen kann, und dieser anscheinend bei euch ganz gut ankam, kommt heute nun Teil 2:

Das erste Projekt und gute Einsteiger-Techniken


Um ganz ehrlich zu sein, fühle ich auch zumeist jetzt noch als absoluter Einsteiger. Alles, was ich hier also schreibe, ist tatsächlich keine Anleitung, sonder meine persönlichen Erfahrungswerte. (Schlechter als der mieserabel übersetzte SEO-Text, über den ich vorhin gestolpert bin, kann es aber kaum werden. XD)
Wer mit Scrapbooking anfangen will und sich noch nicht so recht darüber im Klaren ist, ob das wirklich etwas für ihn oder sie sein könnte, sollte klein anfangen. Und das meine ich nicht nur hinsichtlich des ersten Einkaufs, sondern auch des ersten Projekts. Mini-Alben, Leporellos und Karten sind zum Beispiel gute erste Projekte. Sie erfordern noch relativ wenig Material und sind meist innerhalb weniger Stunden oder Sitzungen zu schaffen. Eines meiner ersten Projekte war ein Leporello für eine Freundin zum Geburtstag und, woran sich einige sicherlich noch erinnern können, mein Lolita-Album. (Karten hatte ich auch probiert, allerdings habe ich für diese absolut kein Talent.) Wenn euch solche Kleinprojekte Spaß machen, könnt ihr wohl davon ausgehen, dass Scrapbooking etwas für euch ist. Wie intensiv ihr dieses Hobby am Ende betreibt, bleibt euch überlassen. Aber gerade für die unter euch, die es nicht nur hauptsächlich betreiben, sind natürlich auch nicht unbedingt alle Techniken geeignet. Genauso wie für Anfänger. Was bringt es euch, euch mit Materialien für Embossing oder Distressing einzudecken, wenn ihr entweder feststellt, dass es nichts für euch ist, oder ihr es am Ende gar nicht wirklich nutzt? Hier also eine kurze Liste mit – meiner Meinung nach – Einsteiger-geeigneten Techniken:

  • Stempeln: Wunderbare Technik für jeden Scrapbooker, ob Anfänger oder nicht. Stempel waren auch für mich mit das erste, was ich mir zum Aufhübschen meiner Projekte besorgt habe. Für 15€ bekommt ihr zum Beispiel im .idee ein Set mit verschiedenen Clear-Stamps und (je nach Ausführung) mehrere Stempelkissen. Stempel sind außerdem sehr einfach zu gebrauchen und vielseitig einsetzbar. Einen detaillierten Eintrag zu Stempeln findet ihr hier: „How to Nr. 3: Stempel“.
  • Farbsprays: Also prinzipiell solche Dinge wie der Tattered Angels Glimmer Mist oder Perfect Pearls Mist von Tim Holtz. Für 15€ bekommt ihr in eigentlich jedem Online-Shop 2-3 Fläschchen mit aufsprühbaren Farben, mit denen ihr sehr schöne Effekte auf euren Papieren erzielen könnt. Sie sind wie Stempel sehr einfach zu benutzen und nicht nur fürs Scrapbooking zu gebrauchen. Übrigens gibt es zwischen Glimmer Mist und Perfect Pearls Mist diverse Unterschiede, die ich in diesem Eintrag schon einmal zusammengefasst habe. Und was ihr mit solchen Farben alles machen könnt, gibt’s hier zu lesen. (Wie ihr sehen könnt, befasse ich mich schon etwas länger mit Glimmer Mists und Co. XD Das war, soweit ich mich erinnere, meine zweite Technik, die ich ausprobiert habe.)
  • Glitzer: Glitzer ist vermutlich eines dieser Dinge, die für jede Lebenslage passend ist. „Die Welt ist scheiße? Mach Glitzer drauf.“ (Mein jahrelanges Motto.) Aber ganz ehrlich, Glitzer ist toll und wird eure Projekte erhellen. (Glittermuffin hat Glitzer schon in eine ihre Manis integriert und wenn das nicht großartig ist, weiß ich auch nicht weiter.) Für 10€ bekommt ihr im .idee einen äußerst einfach zu handhabenden „Glitter Pen“ (=Leim) und 2-3 Döschen mit Glitzer. Was ihr mit Glitzer machen könnt und welche Empfehlungen ich für die Benutzung habe, könnt ihr in diesem Eintrag nachlesen.

Puh, na wenn ich jetzt nicht froh bin, meine ganzen Anleitungs-Einträge verfasst zu haben. Haha.
Ich hoffe, der Eintrag war hilfreich!

~MissBlogger

P.S.: Was haltet ihr vom neuen Design (jaja, schon wieder)? Ich finde irgendwie kein Design, mit dem ich langfristig glücklich bin. ~.~    Edit: Okay, was sagt ihr zu diesem?

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Scrapbooking für Anfänger – Mein Scrapbooking-Primer

Carmesin hat mich darum gebeten, einen Eintrag darüber zu bringen, was man braucht, wenn man mit Scrapbooking anfangen will. Und da ich immer gern Leute dazu bekehre, mit dem Basteln anzufangen, komme ich dem gern nach. Da müssen die Reviews eben noch einen Moment warten. :D

Richtig mit Scrapbooking habe ich vor etwa anderthalb Jahren angefangen, als ich dringend einen Ausgleich zu meinem (teilweise) frustrierenden Arbeitsleben und miserablen Privatleben brauchte. Ohne neues Hobby wäre ich wahrscheinlich mittlerweile entweder durchgedreht oder chronisch depressiv oder beides.
Die ersten Anzeichen, dass ich früher oder später zum Scrapbooking übergehe, zeigten sich vor zwei Jahren, als ich spontan süchtig nach Briefpapier wurde, was in einer Tonne „kawaii“-Kram unter meinem Bett und meiner neu gefundenen Liebe für Alice im Wunderland endete. Irgendwann hat sich da dann jedoch herauskristallisiert, dass ich es eigentlich weniger quietsch-rosa-bunt-und-fröhlich und mehr Vintage-Alt-Romantisch-Kitschig-Awesome mag. Und dann! Bin ich über ein Youtube-Video zu einem steampunkigen Scrapbook-Album gestolpert. Die Marke der verwendeten Papiere? Graphic45. Mein erster Gedanke war: Ich will auch.
Die Frage, die sich danach jedoch unweigerlich stellte, war: Wie komme ich da ran? Mit Scrapbooking war ich bis dato nur insoweit in Berührung gekommen, dass ich auf Etsy die Kategorie „Scrapbooking“ wahrgenommen und des öfteren frequentiert hatte. Im Nachhinein schätze ich, ich hätte mir so etwas wie einen Scrapbook-Primer besorgen sollen: Eine Anleitung dazu, wie ich mir eine gewisse Grundausstattung zusammenstellen kann. Im Endeffekt habe ich es auch ohne geschafft, aber es war ein relativ langer Weg. Und um ganz ehrlich zu sein: wahrscheinlich ist man sowieso nie fertig mit Kaufen und Bestellen und Haben-wollen.
Aber ich komme wohl besser langsam zum Punkt:

Scrapbooking für Anfänger: Was brauche ich dazu und wo bekomme ich es her?


Ganz wichtig sind zu Beginn erst einmal Bastelwerkzeuge:

  • Schneidewerkzeug: eine große Schere für große Formen & Papiere und eine kleine Bastelschere für Feinheiten; ich empfehle außerdem einen Cutter (sieht aus wie ein Skalpell), da ihr damit definitiv die geraderen Schnitte hinbekommt (und das ist vor allem wichtig, wenn ihr Papier für Alben ausschneiden müsst)
  • Unterlagen: eine normale Bastelunterlage (ich benutze ein großes, dickes Stück Pappe und Zeitungspapier, es geht aber auch professioneller) und eine Schneideunterlage für den Cutter
  • Klebe-Utensilien: ich benutze vor allem den klassischen weißen Bastelleim, da ich mit diesem am besten umgehen kann (diesen durchsichtigen Alleskleber, den es zum Beispiel von .idee gibt, finde ich zu aggressiv und im Allgemeinen eher ätzend); für Fotos können auch Klebepunkte verwendet werden (ich benutze sie nicht, weil ich sie beim Einkaufen immer vergesse)

Wo gibt es diese Werkzeuge zu kaufen?
Prinzipiell gibt es diese Werkzeuge in jedem halbwegs anständig sortierten Bastelgeschäft. Ich empfehle hier ganz dringend, Preise zu vergleichen. Gerade im .idee können Werkzeuge unglaublich teuer sein, während ihr vor allem Scheren um einiges billiger im Schreibwarenhandel oder vor allem zum Schulstart auch bei Lidl & Co. finden könnt. Meinen Cutter habe ich im Set mit fester Unterlage und weiteren sehr scharfen Schneideutensilien im Thomas Phillips für entspannte 5€ erstanden (im .idee kostet ein vergleichbares Set gern auch das Dreifache). Als allgemeine Bastelunterlage tut es übrigens tatsächlich auch Zeitung oder ein großes Stück Pappe.

Sobald ihr werkzeugtechnisch ausgestattet seid, kann es mit dem Scrapbooking eigentlich losgehen. was ihr jetzt noch braucht, sind natürlich Scrapbook-Materialien:

  • Papier: Scrapbook-Papiere sind das A und O eurer Sammlung. Ohne geht’s einfach nicht. Papiere gibt es in verschiedenen Größen, am gebräuchlichsten sind folgende Formate: 6×6“, 8×8“ und 12×12“. Ich persönlich benutzte vorrangig 12×12“-Papiere, das ist aber Geschmackssache und abhängig von euren Projekten. Die Designs sind dabei so unterschiedlich, dass ihr euch am besten selbst erst einmal in einem Shop umschaut. Dabei werdet ihr relativ schnell merken, dass die meisten Marken ganz bestimmte Design-Arten aufweisen. Graphic45 ist vor allem Vintage-ig, Fancy Pants Designs fröhlich bunt und Prima Marketing oft blumig-kitschig. Je nachdem, auf welche Art von Designs ihr steht, wird sich für euch schnell ein gewisses Fable für bestimmte Marken zeigen. Außerdem eignen sich auch Zeitungen, Geschenkpapiere, Fotokarton etc.
  • Tags: Tags zählen eigentlich mit zu den Embellishments, da sie aber sehr versatil sind, was die Verwendung angeht, bekommen sie einen eigenen Punkt. Tags könnt ihr zum einen komplett selbst gestalten (es gibt diverse Vorlagen im Internet, die ihr euch ausdrucken und als Schablone verwenden könnt) oder käuflich erwerben. Hier gibt es Blanko-Tags, die zwar bereits eine Tag-Form aufweisen aber keine Gestaltung, und vorgedruckte Tags wie zum Beispiel von graphic45 oder 7gypsies. Tags können je nach Größe und Design zur optischen Aufwertung einer Seite dienen oder auch zum Journaling. Eine weitere Möglichkeit ist, Fotos auf sie zu kleben. 
  • Embellishments: Embellishments sind alles, was ihr zum Aufhübschen eures Projektes verwenden könnt. Das fängt mit Papierblumen und Spitze an und führt über Metall-Embellishments bis hin zu Kronkorken. Ich benutze vor allem Blumen, Spitze/Stoffbänder, Klebeperlen und -kristalle und Tags. Wenn ihr das erste Mal in der Embellishment-Kategorie eines Online-Shops befindet, wird euch das mit aller Wahrscheinlichkeit erst einmal überfordern. Es gibt Massen von unterschiedlichen Aufhübsch-Materialien, von denen ihr im Endeffekt wahrscheinlich nur 4 oder 5 wirklich regelmäßig nutzen werdet. Die NäherInnen unter euch haben sicherlich jede Menge Restspitze Zuhause herumliegen und diese ist damit absolut prädestiniert für Scrapbooking. Knöpfe machen sich übrigens auch ganz hervorragend & ich habe sogar schon das eine oder andere Mal Druckknöpfe durchs Papier gejagt. Wenn ihr schon Erfahrung mit solcher Art Hobbies habt, habt ihr bestimmt das eine oder andere Teil, dass ihr auch für Scrapbooking verwenden könnt.

Hier noch eine Anmerkung zu Materialien: Scrapbooking heißt prinzipiell Basteln mit ‚Abfall‘. Wenn ihr also hübsche Papierfetzen, Stoffreste, Verpackungen etc. übrig habt, solltet ihr vorher überlegen, ob ihr sie nicht vielleicht auch für das eine oder andere Projekt verwenden könnt. Eine Freundin von mir hat schon großartige Ergebnisse mit alten Kassenbons erzielt und ein ähnliches Prinzip trifft auch auf meine Alben aus Toilettenpapierrollen zu. Müll ist also nicht gleich Müll.

So, Einkaufszettel geschrieben? Wunderbar. Jetzt müsst ihr nur noch eure Materialien besorgen. Dafür empfehle ich vor allem Online-Shops, da diese meist ein wenig billiger sind. Folgende Shops kann ich persönlich empfehlen:

  • Paperbasics.de (große Auswahl, toller Service)
  • Scrapbook-Werkstatt.de (riesige Auswahl, ebenfalls toller Service)
  • bettypepper.com (riesige Auswahl und toller Service)

Außerdem für alle jene unter euch, die gerne erst einmal an allem herumfummeln müssen:

  • idee (je nach Standort miserable (Hamburg) bis tolle (Leipzig) Auswahl an Scrapbook-Material, leider überteuert)
  • pandoru hobby (kleines Lädchen in Hamburg, Online-Shop gibt’s aber auch, nicht unbedingt billig und eher kleine Auswahl, diese ist dafür ausgefallen und sehr pretty)
  • Xenos (Dekolädchen wie NanuNana nur mit mehr Woah-Effekt für Spitzenbänder und allerlei andere Embellishments – Danke an Goldi für den Hinweis!)

Puh, das war es eigentlich im Großen und Ganzen. Habt ihr noch Fragen? Anmerkungen? Lasst es mich wissen!

~MissBlogger

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