Hermann die Zweite: Caipirinha-Mini-Gugl

Hallo, ihr Lieben!

Wenn es im Sommer draußen heiß ist, sitze ich gern abends auf dem Balkon und genieße die kühler werdende Abendluft. Mit einem kühlen Drink in der Hand wird das Ganze dann noch besonders entspannend, einem leckeren Caipirinha zum Beispiel. Hmmm, nach dieser Zeit sehen ich mich jetzt schon.

Aber noch ist es draußen kalt, der Wind ist eisig. Sich mit einem kühlen Caipi auf den Balkon zu setzen, ist da wohl eher unangemessen. Aber frau weiß sich ja zu helfen und so gibt es den leckeren Caipirinha eben nicht eisgekühlt im Glas, sondern weich und warm in Gugl-Form.

hermann-caipi-gugl05Diese kleinen Dinger habe ich aus dem Teil des Hermann-Teiges gezaubert, der nach meinen Regenbogen-Eskapaden übrig geblieben ist. Das Rezept für den Hermann-Teig und die daraus entstandenen Regenbogen-Gugl habe ich am Donnerstag mit euch geteilt. Heute folgt eine weitere Variante, die ihr aus dem Freundschafts-Teig machen könnt. 

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Kleiner Teig ganz groß: Regenbogen-Gugl

Hallo, ihr Lieben!

Vor zwei Wochen klingelte es abends bei mir an der Tür. Ungewöhnlich, aber es gibt nicht allzu viele Menschen, die so spät bei mir klingeln. Und ein Blick durch den Spion bestätigte meinen Verdacht: es war meine liebe Nachbarin, bewaffnet mit einem Küchlein und einer kleinen gelben Schüssel. Letztere drückte sie mir nach dem Öffnen mit den Worten „Das ist Hermann, um den musst du dich jetzt ein paar Tage kümmern“ in die Hand.

„Hermann?“, dachte ich. „Wer ist denn bitte Hermann?“ Ein Teig, wie sich herausstellte. Hermann ist eine Art Freundschaftsteig, den eins etwa 10 Tage lang hegt und pflegt und füttert und der am Ende nicht nur Kinderchen bekommt, die ihr an Freunde verschenken könnt, sondern auch verdammt fluffige Kuchen zaubert. Der Teig ist quasi ein Hefeteig, dessen Hefekulturen sich fröhlich vermehren, solange sie regelmäßig Futter in Form von Mehl, Zucker und Milch bekommen. So wird innerhalb von 10 Tagen aus einer kleinen Schüssel ein kleines Teigmonster.

Das tolle an Hermann: Da der Teig quasi nur aus Mehl, Zucker, Milch und Hefe besteht, könnt ihr ihn nach dem Heranzüchten nach Belieben weiter verfeinern – mit Schokodrops oder Nüssen oder Früchten oder allem. Da sind der Kreativität einfach keine Grenzen gesetzt.

Ich habe meinen Hermann zweigeteilt und beide Teile unterschiedlich verfeinert. Eine Variante davon möchte ich euch heute zeigen:

Hermann-Rezepte Teil I: Regenbogen-Gugl

regenbuchen-gugl02

Natürlich braucht ihr hierfür erst einmal das Grundrezept für Hermann (Ich arbeite hier ausnahmsweise mit Tassen – undzwar kleinen Tee-/Kaffeetassen):

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Blumiger Apfelkuchen – Let’s Cook Together

Hallo, ihr Lieben!

Ich liebe, liebe, liebe Hefeteig – egal ob roh oder gebacken. Aber gut meinte es die Hefegöttin bisher nicht so recht mit mir. Von zehn Hefeteigen lagen neun wie ein Stein in der Schüssel und wollten einfach nicht hochgehen. Wie frustrierend! Denn gerade mit Hefeteig lassen sich meine geliebten Apfel- und Zwetchgenkuchen backen.

Dieses Jahr habe ich mir im Rahmen meiner Herzliste vorgenommen, mich selbst mehr herauszufordern. Das bezieht sich vor allem auch auf das Backen. Also wagte ich mich vor ein paar Wochen noch einmal an die Hefe, schickte Stoßgebete an die Hefegötting und siehe da, es klappte! Der Teig machte, was ein Hefeteig so tut, und wuchs in seiner Schüssel fröhlich vor sich hin. Sogar auf der Arbeitsplatte musste ich der Hefe hin und wieder Einhalt gebieten. Hach, war das schön!

Seither könnte ich jeden Sonntag einen Hefeteig ansetzen. Während das gute Stück fröhlich wächst, kann ich nämlich entspannt frühstücken. ;) So geschah es auch an diesem Sonntag und, wie versprochen, teile ich heute mit euch das Ergebnis.

blumiger-apfelkuchen01Sieht er nicht zum Anbeißen lecker aus? Und er geht – vom Hefeteig abgesehen – ganz fix und macht optisch auch ordentlich etwas her. Wenn ihr bei der nächsten Sonntagskaffeetafel etwas Eindruck schinden wollt, ist dieser Apfelkuchen genau der Richtige!

Blumiger Apfelkuchen

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Donuts…Muffins…Duffins?

Hallo, ihr Lieben!

Heute habe ich eine essentielle Frage für euch: Wenn etwas wie ein Muffin aussieht…aber wie ein Donut schmeckt – was ist es dann? Muffin? Donut? Duffin? Moffut? Ich weiß es nicht, aber eines weiß ich ganz sicher: sie schmecken ganz köstlich! Und jetzt so mitten in der Faschingszeit kommen diese kleinen Dinger sicherlich gut an:

donut-muffins01

Muffin? Donut? Ach, egal, hauptsache lecker!

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epipa – Zuhause selbst gemacht

Hallo, ihr Lieben!

Ich muss mich hier einmal outen – ich leider unter chronischen Kochbuch-Kauferitis. Mich darf eins unbeaufsichtigt nicht mehr in die Kochbuch-Abteilung von Bücherläden lassen. Gegebenenfalls muss ich schreiend und jammernd an den Ohren weggezerrt werden.
Die Kauferitis könnte sich zukünftig auch auf DIY-Büchlein ausweiten – schon jetzt beäuge ich Häkelbücher mit großer Faszination. Wie gut, dass es mittlerweile Bücher gibt, bei dem eins mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen kann. Deshalb möchte ich euch heute ein Buch vorstellen, das alles vereint – Küchenphantasien und DIY-Träume.

epipa-zuhause-selbst-gemacht02Zuhause selbst gemacht
Kreativprojekte aus Küche, Wollkorb und Nähkästchen

„Natürlich, authentisch, ganz einfach selbst gemacht! Mit über 50 wundervollen Anleitungen und Rezepten gestaltest du ein gemütliches Zuhause für dich und deine Familie. Nähen, Stricken, Häkeln, Basteln, Einmachen, Backen und vieles, vieles mehr sorgen für Kreativität rund ums Jahr. „

Das verrät der Klappentext über den Inhalt des Buches. „Klingt gut!“, dachte ich und bewarb mich postwendend um ein Rezensionsexemplar. Wenige Wochen später hielt ich das gute Stück in den Händen und war auf den ersten Blick schon sehr angetan. Doch würde der erste Eindruck sich wirklich bestätigen?

Meine Meinung zu epipas kreativen Rundum-Paket

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