Apfel-Glühwein selber machen

Hallo, ihr Lieben!

Diese Woche haben in Hamburg die Weihnachtsmärkte ihr Tore geöffnet und jedes Mal, wenn ich jetzt durch die Stadt laufe (was beinahe jeden Tag ist), steigt mir der Duft nach Glühwein, Schmalzgebäck und gebackenen Mandeln in die Nase. Ihr könnt euch vorstellen, wie toll das ist, wenn eins müde und hungrig auf dem Weg von der Arbeit nach Hause ist. Aber noch lässt mir Nanowrimo keine Zeit, um mir tatsächlich einen Glühwein am Stand zu gönnen. Da bleibt nur eins: Glühwein selber machen!

Glühwein mache ich eigentlich seit Jahren selbst, weil der Aufwand sehr überschaubar ist und selbst gemacht schmeckt es einfach besser! Bisher habe ich vorrangig immer den Klassiker zubereitet, also „einfachen“ roten Glühwein. Aber dieses Jahr habe ich mich einfach einmal an etwas neuem ausprobiert:

Apfel-Glühwein

Apfel-Glühwein selber machen
Und weil das Rezept wirklich außerordentlich lecker war, muss ich es unbedingt mit euch teilen!

Zutaten für 4 Gläser á 250ml

700ml Weißwein, trocken od. halbtrocken
250ml Apfelsaft, klar
50ml Rum
1-2 Zimstangen
1 Vanilleschote
2-3 Nelken
1 unbehandelte Orange
1/2 unbehandelte Zitrone
Honig/Zucker nach Geschmack

Zubereitung

  1. Wein, Saft und Rum in einen Topf geben. Die Zimtstangen und die Nelken dazugeben.
  2. Zitrone und Orange heiß abspülen und abtrocken. Beiden in breite Streifen schneiden und zum Weingemisch geben.
  3. Die Vanilleschote halbieren, das Mark herauskratzen und dieses zusammen mit der Schote in den Top geben.
  4. Den Glühwein erhitzen (nicht kochen!) und für 10 bis 15 Minuten ziehen lassen. Dann auf Gläser verteilen und genießen!

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Ich habe den Apfel-Glühwein bereits an meiner Nachbarin „erprobt“, den diesen als „sehr lecker!“ deklariert hat. Nächste Woche kommt er nochmal bei einem Glühwein-Abend mit meinen Kolleginnen zum Einsatz.

Übrigens: Wer keinen Alkohol mag, der Ersetzt diesen einfach durch Saft (Apfelsaft oder Traubensaft). Dann aber den Zucker/Honig weglassen, sonst wird der Glühwein zu süß.

Und wem der Glühwein allein noch nicht weihnachtlich genug ist, der kann dazu einmal dieses Rezept für Bratäpfel ausprobieren!

~Jen

8 Kommentare

  1. *schmatz
    Das klingt echt gut! Ich hätte da noch eine Frage zur Handhabung: Die Nelken sind ja recht klein – ob sich da was negativ (weil vermindert) am Geschmack tut wenn man die zur Sicherheit (damit man nicht welche in der Tasse hat und nachher draufbeißt oder so) in einen Teefilter gibt und dann mit erwärmt? *grübel

    Iv hat auch mal selber Glühwein gemacht, sie hat da noch einen ich glaub Weihnachtstee mit in die Mischung gehängt – das war auch echt gut ^^

    Ich wäre so gerne beim Glühweinabend dabei, um das Gesöff zu testen *hihi ^^

    1. Na klar. Die Nelken kannst du bei Bedarf einfach in einen Teebeutel packen. Wenn deine Zimtstangen etwas kleiner sind (oder du talentiert genug bist, um dich beim Zerbrechen von großen im Gegensatz zu mir nicht schwer zu verletzen) kannst du die auch mit in den Beutel packen.

      Ja, in so Weihnachtstee ist in der Regel nichts anderes drin als die Gewürze, die auch im Glühwein landen. Plus eventuell noch Aromen, die ich wiederum nicht leiden kann. Deswegen muss das bei mir immer ohne Tee funktionieren. :D

      Ich hätte dich auch gern dabei. :(

  2. Bestimmt gut – für mich müsste es dann alkoholfrei sein, und dann wird mir so was leider leicht zu süß.
    Aber was ich total toll finde sind deine Fotos dazu, die sehen richtig professionell aus! =)

    1. Oh wie lieb von dir. Vielen Dank!

      Nur mit Saft ist es wirklich recht süß. Aber eins kann natürlich auch versuchen, die Süße ein wenig mit Zitronensaft unter Kontrolle zu bekommen.

  3. Also bevor ich mich hier in Lobeshymnen auslasse muss ich noch mal feststellen, das Silvi sich auf einen Punsch bezieht – der aus Saft, frischen Früchten, schlichtem schwarzen Tee und Gewürzen hergestellt wurde. ;)
    Nix mit Weihnachtsteearoma-Gedöhns. (Nur einmal habe ich Rumaroma verwendet, weil mir richtiger Rum zu stark geworden wäre *g*)

    Soviel dazu. *g*
    Ich finde, dein Rezept klingt total gut! Ich liebe ja helle Glühweine, gestern Abend hatte ich den ersten vom Winzer-Stand!
    Aber so mit Apfel… Mhm! :D

    1. Ohhh, mit Schwarztee? Das klingt allerdings sehr lecker. Hast du dafür ein Rezept? Dann würde ich den prompt auch einmal ausprobieren (wenn auch wahrscheinlich mit richtigem Rum, hihi).

      Danke!
      Oh, vom Winzerstand gleich? Lecker! Bei mir gab’s gestern Abend Heidelbeerglühwein, allerdings aus der Flasche. Das ist neben der Feuerzangenbowle aus dem Rewe die einzige gekaufte Sorte, die ich trinke.

      1. Oh, Rezept. *g*
        Ich schmeiße das meistens einfach so zusammen. Ich würd vermutlich 500ml sehr starken Schwarztee kochen und dazu 500ml Saft (vermutlich roten? Kirsch oder so) einplanen. Da kommt dann eine in Scheiben geschnittene und unbehandelte Orange rein sowie diverse Gewürze. Ein bisschen durchziehen lassen – feddisch! :D

  4. Ich muss gestehen, ich hasse Glühwein, und kann das Zeug nichtmal gut riechen^^
    Aber da meine Mutter ihn im Gegensatz zu mir absolut liebt, hab ich dein Rezept heute mal nachgekocht (total heimlich!) und werde ihr eine schöne Flasche davon zu ihrem Weihnachtsgeschenk dazu schenken. Ich bin mir sicher, der kommt total gut an! :)

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