Leckerschmecker: Erdbeer-Rhabarber-Kompott

Hallo ihr Lieben!

Hattet ihr einen guten Start in die Woche? Im Büro ging es relativ ruhig und entspannt los…wobei mein gestern gemixter Smoothie da schon ein wenig geholfen hat, haha.

Heute möchte ich euch einmal wieder mit einem kleinen Rezept beglücken. Ich bin ja bekennender Rhabarber-Fan und trauere dem Prachtexemplar im Garten meiner Mutter jedes Jahr aufs Neue hinterher. Aber die Stangen aus dem Supermarkt sind meistens auch ganz okay – sie schmecken zumindest rhabarberig. Entsprechend habe ich vor einigen Tagen den Supermarkt um die Ecke geplündert und um ein paar Stangen erleichtert. Ich hatte unglaublich Appetit auf leckeres Erdbeer-Rhabarber-Kompott. Und weil geteilte Freude doppelte Freude ist, dürft ihr an dem Rezept teilhaben. :)

Das braucht ihr dazu:

2 Stangen Rhabarber
5 Erdbeeren
3 EL Zucker (bei Bedarf auch mehr)
1 Pck. Vanillezucker

Und so geht’s:

  1.  Rhabarber schälen und in etwa 1cm breite Stücke schneiden. Stücke in einen kleinen Topf geben.
  2. Die beiden Zuckerarten mischen und über den Rhabarber geben. Beides für ein bis zwei Stunden Wasser ziehen lassen.
  3. Den Rhabarber auf dem Herd erhitzen und für 5-10 Minuten leicht köcheln lassen, je nachdem wie weich ihr den Rhabarber mögt.
  4. Währenddessen die Erdbeeren waschen, trocken tupfen und vierteln.
  5. Den Rhabarber von der Kochstelle nehmen, die Erdbeeren unterheben und das Kompott erkalten lassen.

Das war’s! Dazu passt übrigens ganz hervorragend ein wenig Schlagsahne, Vanillesoße oder -pudding. Hmmmm lecker!

Wem das Kompott zu sauer ist, der kann einfach noch ein wenig mehr Zucker nehmen. Ich mag es, wenn der Rhabarber noch etwas säuerlich daherkommt.

Tipp: Wenn ihr es nicht so eilig habt wie ich (Mentaler O-Ton: „Ich will Kompott undzwar sofort!“), dann könnt ihr den Rhabarber schon einen Tag vorher in Zucker einlegen. So zerfällt er im Topf später nicht so schnell.

Kennt ihr dieses seltsame Gefühl auf den Zähnen, nachdem ihr Rhabarber gegessen habt? Das kommt daher, dass die enthaltene Säure das Kalzium eurer Zähne angreift. Deshalb ist es durchaus ratsam, Rhabarber mit Milchprodukten zu kombinieren, damit die Säure sich das in Pudding und Co. enthaltene Kalzium klaut und nicht das eurer Zähne.

Wie steht es um euch? Seid ihr Rhabarber-Fans und wenn ja, was sind eure Lieblingsrezepte?

~Jen

4 Kommentare

  1. mhm, klingt echt gut ^^
    Ich mag zwar eigentlich kein Kompott – aber dennoch – Rhabarbar und Erdbeeren ist eine tolle Kombi ^^
    Ich hab mal ne dumme Frage – selber zubereitet habe ich Rhabarbar noch nie – schäle ich die Stangen mit einem Sparschäler?
    (Oh Gott, gleich wird mir mein abitur aberkannt oder? XD)

    1. Du solltest es unbedingt ausprobieren! :D

      Oh, wie beschreib ich das jetzt am besten. Es gibt bei Rhabarber so einen Trick.
      Wenn du oben das Grün oder unten den Wurzelansatz abschneidest, dann schneidest du nicht ganz durch, sondern lässt noch ein bis zwei Millimeter übrig und ziehst dann quasi die Schale mit ab.
      Schau mal, hier gibt’s das ganze mit Bildern, das hilft dir vielleicht besser:
      http://www.lecker.de/rezepte/rhabarberrezepte/artikel-1584449-rhabarber-rezepte/Rhabarber-schaelen-so-geht-s-Schritt-fuer-Schritt.html

  2. Die Erdbeeren erst ganz zum schluss dazuzugeben, ist sicherlich hier der Haupttrick – bei meiner Grütze waren die Erdbeeren sehr „zart“. ^^
    Den Hinweis mit den Milchprodukten habe ich übrigens auch von meiner Oma bekommen – Naturjoghurt ist da auch ein sehr leckerer Begleiter!

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