Mixed Media Mini

Ihr Lieben, ich war am Wochenende endlich wieder etwas aktiver im Scrapbooking-Bereich. Die 12×12-Layouts und ich sind uns immer noch nicht ganz grün, was mich so deprimiert hat, dass ich mich mal wieder an ein Mini gewagt habe. Das sind ja doch immer noch meine Lieblinge und wenn mich ein Mini nicht aufmuntern kann, dann schafft es niemand. In einem der Magazine, die ich aus London mitgebracht habe, war ein Mini mit Shaker-Elementen drin, also mit Kleinteilen, die quasi im Album herumschwirren und klimpern und klirren. Die Idee fand ich witzig und ich wollte es ausprobieren. Die Autorin des Tutorials hat vor allem Knöpfe und Transparente verwendet…und ich hatte weder das eine noch das andere. Das blöde daran, wenn man am Sonntag auf so eine Idee kommt? Kein Laden hat auf. Ups. Stattdessen ist es nicht ganz so klimperig und wackelig geworden, wenn auch ein paar meine übrig gebliebenen GBP-Münzen dran glauben mussten. (In diesem Zusammenhang ist mir eingefallen, dass ich noch unheimlich viele gesammelte Münzen in Thüringen habe. Die muss ich unbedingt mal mit nach Hamburg nehmen.)

Anyway, Fotos:

Mir ist irgendwie erst im Nachhinein aufgefallen, dass ich für ein Album mit Winterfotos erschreckend viele Blumen und Frühlingsmotive benutzt habe. Das ist jetzt nur mäßig passend, aber irgendwie gefällt mir der Gegensatz zwischen den Seiten ganz gut. Ich habe dieses Mal auch ein paar neue Materialien und Techniken verwendet. Zum einen sind das natürlich die Klapperelemente. Zum anderen habe ich die Überreste einer Pappschachtel verwendet, die ich in passende Stücke gerissen habe und bei denen ich die im Inneren versteckte Wellpappe durch „Häutung“ hervorgeholt habe. Außerdem ist eine Seite zusammengenäht und nicht geklebt. Alles in allem bin ich ziemlich zufrieden mit dem Album. Das Zusammenbasteln hat jedenfalls unheimlich viel Spaß gemacht, allein schon deshalb, weil es eher „unordentlich“ ist. Kein genaues Abmessen und Ausschneiden erforderlich. :3
Was ihr leider auf den Fotos nicht erkennen könnt, ist die schwarze Crackle Paint von Tim Holtz, die ich mal wieder ausgegraben habe. Angewendet habe ich sie bei der Seite mit den Münzen im Hintergrund und auf der Rückseite des Albums. Die Farbe funktioniert prinzipiell wie die Crackling Top Coats bei Nagellacken. Wenn die Farbe trocken ist, sieht sie alt und aufgeplatzt und blättrig aus. Ziemlich toller Distressing-Effekt.

Heute war ich übrigens mal wieder im Panduro Hobby (Das erste Mal seit über zwei Monaten!). Ihr werdet es ahnen…ich habe Geld ausgegeben. Was auch sonst. Le sigh. Aber sie hatten wunderschönes neues Papier für 90Cent den Bogen und wer kann da schon „Nein“ sagen? Ich ganz sicher nicht. Außerdem haben sie tolle neue Washi-Tapes, auf die ich zur Zeit unglaublich stehe. Außerdem mitgenommen: Bottle Caps und runde Aufkleber zum Aufhübschen. Die werden hoffentlich bald ihre erste Anwendung finden.

So, jetzt werd‘ ich mal noch das Abschiedsgeschenk für meinen Kollegen einpacken, der uns morgen verlässt und dann ab ins Bettchen. Ist schon wieder spät.

~MissBlogger

4 Kommentare

  1. wow, das sieht wirklich ganz anders aus als sonst – echt spannend und so herrlich unordentlich – absolut cooler look ^^
    und ich finde Blumen + Winter gar nicht sooo abwegig – eisblumen ;)

  2. Uiuiui, das erste was mir an dem Album tatsächlich aufgefallen ist, ist die genähte Seite… Kein Kommentar dazu, oder? *g*

    Gefällt mir ausgesprochen gut, das Album! :D
    Ich find auch den Kontrast zwischen Blumen und Winterfotos nicht schlimm! ^^

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