Und verblutend am Elbstrand, die Getränke sind alle

…das war doch mal ein netter Einstieg in den heutigen Eintrag. Ich war am Samstag mit meiner Kollegin in Hamburg unterwegs und zu dieser Gelegenheit wurde ich damit beglückt, mir Kettcars „An den Landungsbrücken raus“ anhören zu dürfen. Was für mich vorher immer Klang wie ein furchtbarer Schlager entpuppte sich als rockige Hamburg-Hymne mit dezent abgefucktem Hauch. Gar nicht schlecht jedenfalls und zumindest passend zu unseren Unternehmungen. Also, der Hamburg-Hymnen-Teil in Kombination mit Landungsbrücken und weniger das Abgefuckte.
(Okay, fragt ihr euch auch gerade, was so ein privater Eintrag hier treibt? Um ehrlich zu sein, weiß ich es selbst nicht genau. Aber ich habe einfach Lust ein wenig zu plaudern und da mich Livejournal sowieso annervt, gibt es solche Einträge eben jetzt hier. So.)
Eigentlich wollten wir uns den Elbstrand anschauen, den haben wir aber nicht gefunden. Deswegen haben wir uns schlussendlich dazu entschlossen, uns einfach in eine Fähre zu setzen und durch den Hafen zu schippern. Später stellten wir dann fest, dass wir uns etwa 500m Luftlinie vom Strand entfernt befanden. Geduld hätte sich ausgezahlt und so.
Hamburg zeigte sich am Samstag auch von seiner schönsten Seite. Das heißt es war nebelig. Undzwar so nebelig, dass wir auf der Fähre das Gefühl hatten, ins Niemandsland zu fahren, weil links und rechts nichts weiter als Grau-in-grau zu sehen war. Zum Beweis ein Foto:

Suchbild: Wo ist das Schiff?

Bevor wir aber die Fähre unsicher gemacht haben, sind wir einige Zeit an den Landungsbrücken entlang geschlendert und haben unterwegs einen alten, ranzigen und rostigen Hafenkran entdeckt:

Der stand seelig vor sich hinrostend auf einer Baustelle herum, bei der nirgends ein „Betreten verboten“-Schild zu sehen war. Das lief effektiv darauf hinaus, dass wir uns den Kran ein wenig näher angeschaut haben.

Mit der Fähre sind wir dann nach Finkenwerder (eine kleine Elbinsel süd-westlich vor Hamburg-City) und von dort aus wieder zurück in die Innenstadt gefahren. Als wir in Finkenwerder ankamen, verzog sich so langsam auch der Nebel und die Sonne hatte ihr Debüt:

Im Hafen sah es dank Nebel stellenweise noch ein wenig gespenstisch aus. Der eine andere Kran schien direkt aus dem Wasser zu wachsen. Es gab so einige schöne Motive zu bestaunen und mein Auslöser-Finger stand praktisch nie still. 

An der Haltestelle ‚Fischmarkt‘ ist mir dann dieses Motiv vor die Linse gehüpft:

Herausgekommen sind wir dann am einen Ende der Speicherstadt, in der Nähe der U-Bahn-Haltestelle ‚Baumwall‘:

 
Und hier habt ihr noch einmal das Geisterschiff von oben etwas deutlicher:

Einige der Motive vom Wochenende sind bereits in Noteworthy gelandet. Nachdem ich mich nun auch mit gimp angefreundet habe, gibt es in den nächsten Tagen auch zwei Einträge dazu. Zwei Einträge, weil es doch so einige Seiten geworden sind.

Stört es euch, wenn ich zwischen die Scrapbook- und Koch-/Back-Einträge auch Alltagsdinge stecke? Mein aktuelles Projekt auf Arbeit ist irgendwie spannend genug, dass ich am liebsten jedem davon erzählen will…und so. Naja, lasst es mich wissen, ob für euch auch andere Themen spannend wären.

~MissBlogger

4 Kommentare

  1. @Goldi: Soso, meine Adresse willst du haben…na ob ich dir die gebe…….hast ’ne Mail.

    @Muffin: Es freut micht, dass sie dir gefallen. Ich hab soooo viele Bilder gemacht, konnte mich beim Aussortieren kaum entscheiden. *_*°

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.